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Ostprignitz-Ruppin Neuruppins Festspielmacher bleiben
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppins Festspielmacher bleiben
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00:20 11.12.2017
Ein Literaturfest mit vier künstlerischen Leitern: Peter Böthig, Otto Wynen, Uta Bartsch und Frank Matthus (v.l.). Quelle: Peter Geisler/Archiv
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Neuruppin

Jetzt steht es fest: Uta Bartsch, Otto Wynen, Frank Matthus und Peter Böthig sollen auch in den kommenden beiden Jahren Fontane-Festspiele in Neuruppin auf die Beine stellen. Die Fontanestadt hat die bisherigen Festivalmacher auch für 2018 und 2019 verpflichtet und ihnen einen Zuschuss von insgesamt 250 000 Euro zugesagt. Der Hauptausschuss der Stadt hat das jetzt abgesegnet.

Bartsch, Wynen, Böthig und Matthaus hatten seit 2010 in Neuruppin alle zwei Jahre ein Kulturfest mit Lesungen, Filmen, Musik, Theater und etlichem anderen rund um Theodor Fontane organisiert, außerdem ein eigenes Literaturfest speziell für Kinder. Ihr Vertrag mit der Stadt Neuruppin endete jedoch 2016. Seitdem war ungewiss, wer künftige Festspiele im Geburtsort des bekanntesten märkischen Schriftstellers leitet.

Dass es weitere Festspiele gegeben wird, hatte Bürgermeister Jens-Peter Golde schon früher mehrfach betont. 2019 feiert das Land Brandenburg den 200. Geburtstag Theodor Fontanes mit einem landesweiten Festprogramm. Land und Bund haben Millionenzuschüsse in Aussicht gestellt. Sie setzen auf einen riesigen Werbeeffekt für ganz Brandenburg, vor allem aber für die Stadt Neuruppin, wo Fontane am 30. Dezember 1819 geboren wurde. Die Stadt soll nach dem Willen des Landtages die zentrale Rolle im Jubiläumsjahr spielen.

2018 als Werbung für das große Jubiläum

Und den Fontane-Festspielen kommt eine zentrale Rolle im Neuruppiner Veranstaltungsprogramm zu. Für 2019 soll das Programm der vergangenen Festspiele deutlich ausgeweitet werden. Als Vorgeschmack sind schon 2018 Fontane-Feiern in kleinerem Umfang geplant. Neuruppin will so die Werbetrommel für das Jubiläum rühren.

Zweifel an Bartsch, Matthus, Wynen und Böthig gab es nie. Allerdings hatte Neuruppins Stadtverwaltung zwischenzeitlich Bedenken, ob sie den Auftrag für die Organisation weiterer Festspiele nicht ausschreiben müsste. Letztlich hat sie sich dagegen entschieden.

Von Reyk Grunow

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