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Neuruppins Ordnungsamt greift härter durch

Mehr Knöllchen im Lindenzentrum Neuruppins Ordnungsamt greift härter durch

Seit Jahren klagen Anwohner und Gäste im Neuruppiner Lindenzentrum über den Mangel an Parkplätzen. Durch einen Umbau gehen jetzt noch weitere Stellplätze verloren. Die Stadt sieht nur eine Möglichkeit einzugreifen: Sie will Falschparker strenger kontrollieren. Notfalls wird jetzt abgeschleppt.

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Ein Teil des Lindenzentrums wird gerade umgestaltet. Dadurch gehen einige der ohnehin knappen Stellplätze verloren.

Quelle: Reyk Grunow

Neuruppin. Das Neuruppiner Ordnungsamt wird seine Kontrollen im Lindenzentrum deutlich verschärfen. Die Politessen werden in dem Wohngebiet zwischen Neuruppin und Wuthenow mehr Knöllchen schreiben. Und sie werden öfter als bisher Falschparker abschleppen lassen, kündigte Ordnungsamtsleiterin Annette Friedrichs jetzt in einem Pressegespräch im Rathaus an.

Das Amt reagiert damit auf zunehmende Beschwerden aus dem Lindenzentrum. Wegen der schmalen Straßen gibt es seit Jahren immer wieder Meldungen im Rathaus, „dass Fußgänger nicht durchkommen, dass Versorgungsfahrzeuge nicht durchkommen und dass Rettungswege zugeparkt werden“, sagt Amtsleiterin Friedrichs.

Anwohner klagen immer wieder über den Mangel an Parkplätzen

Das liegt auch daran, dass die Zahl der Parkplätze im Lindenzentrum beschränkt ist. Viele Anwohner haben einen festen Stellplatz für ihr Fahrzeug – öffentliche Parkplätze gibt es aber nur wenige oder sie sind schwer zu finden. Verschärft wird die Situation durch die Bauarbeiten, die dort seit einigen Monaten stattfinden.

Investoren aus Berlin haben etliche Wohnungen und einstige Läden gekauft und lassen sie altersgerecht umbauen. Auch ein Teil der Außenanlagen wird umgestaltet. Etliche frühere Parkplätze sind damit schon weggefallen. Das wiederum führt dazu, dass noch mehr Autobesitzer ihre Wagen dort abstellen, wo sie eigentlich nicht parken dürfen.

Stadt kann Eigentümer nicht zu mehr Stellflächen verpflichten

Der Abgeordnete Hartmut Pieper (parteilos) wollte am Montagabend in der Stadtverordnetenversammlung wissen, ob nicht die Verwaltung etwas gegen den Parkplatzabbau tun kann. Im Rathaus sei das Problem zwar bekannt, räumte Vize-Bürgermeister Arne Krohn ein. Doch der Stadt seien in diesem Falle die Hände gebunden. Krohn: „Das ist eine Privatfläche.“ Wenn die Eigentümer sich entscheiden, Parkplätze zu Grünflächen umzugestalten, habe die Stadt keine Handhabe dagegen.

Für Annette Friedrichs gibt es im Lindenzentrum zudem genügend Parkplätze – nur eben nicht immer vor der eigenen Haustür.

Von Reyk Grunow

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