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Neuruppins Tafelsilber wird knapp

Stadt plant neue Baugebiete Neuruppins Tafelsilber wird knapp

Weil die Stadtkasse leer ist, sucht Neuruppin neue Grundstücke, um sie zu verkaufen. Die Stadt will deshalb mehr Flächen zu Bauland machen und dann teuer anbieten. Doch das kostet erst einmal Geld. Und das Tafelsilber geht zur Neige.

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Die Nachfrage nach Baugrundstücken ist in Neuruppin größer als das Angebot, sagt Baudezernent Arne Krohn. Die Stadt will davon profitieren.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Die Fontanestadt will in den nächsten Jahren weitere Fläche zu Bauland machen, um sie dann mit Gewinn verkaufen zu können. Das kündigte Kämmerer Willi Göbke am Montag im Hauptausschuss an. Damit das klappt, soll das städtische Planungsamt schnell weitere Bebauungspläne erstellen. Die Stadtverwaltung rechnet mit zusätzlichen Kosten von rund 40 000 Euro – und später einem Vielfachen an Gewinn. Bisher fehlte dafür allerdings das Geld. Baudezernent Arne Krohn sah in dem sehr knappen Budget seines Dezernates keine Möglichkeit für eine solche Investition im Interesse der Stadt. Der Kämmerer hat deshalb ausnahmsweise zugesagt, 2016 weitere 40 000 Euro bereitzustellen.

Die meisten Flächen gehören der Stadt noch nicht

Welche Flächen genau als Baugebiet vorgesehen sind, will Krohn noch nicht verraten. Die meisten Grundstücke gehören Neuruppin noch nicht. Die Stadt hofft, die Flächen billig kaufen zu können, will sie dann als Bauland ausweisen und teuer weiterverkaufen. Der Gewinn soll verwendet werden, um den knappen Etat für Investitionen aufzustocken. Bis es soweit ist, könnten aber noch drei oder vier Jahre vergehen, glaubt Göbke.

Der Kämmerer geht davon aus, dass Neuruppin in den nächsten Jahren deutlich weniger Geld für Investitionen zur Verfügung haben wird. Während er für 2016 noch mit einem Budget von 3,7 Millionen Euro rechnet, sollen es 2019 nur noch 1,5 Millionen Euro sein. Fördermittel sind allerdings noch nicht mitgerechnet.

Der Verkauf von Grundstücken ist für Neuruppin seit Jahren eine wichtige Einnahmequelle. Inzwischen sind die meisten lukrativen Flächen allerdings weg, räumt der Kämmerer ein. Die Einnahmen aus dem Verkauf des Tafelsilbers gehen seit den 90er Jahren immer mehr zurück. Deshalb sollen nun neue Flächen her.

Von Reyk Grunow

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