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Neuruppins Tempelgarten wird regenfest

Sparkasse spendiert ein mobiles Dach für Veranstaltungen Neuruppins Tempelgarten wird regenfest

Ein knappes Dutzend Veranstaltungen organisiert der Neuruppiner Tempelgarten verein jedes Jahr in der kleinen Parkanlage. Bisher war der verein stets auf gutes Wetter angewiesen. Bei Regen mussten Konzerte und Lesungen abgesagt werden. 20 Jahre dauerte die Suche – jetzt ist endlich eine denkmalgerechte Regenvariante gefunden.

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Bis zu 200 Besucher passen unter das Regendach, das über dem Rondel im Zentrum des Gartens aufgespannt wird.

Quelle: Reyk Grunow

Neuruppin. Mit offensichtlichem Vergnügen schaut Peter Neiß auf das frische, feuchte Grün der Bäume. Dass es gerade regnet, passt dem Vorsitzenden des Neuruppiner Tempelgartenvereins sehr gut. Neiß steht trocken, und darauf kommt es an: Seit dem Wochenende hat der Verein endlich eine regensichere Überdachung für seine Veranstaltungen in der kleinen Parkanlage neben der Stadtmauer. Ein Regendach, das mobil ist, sich schnell auf- und abbauen lässt und noch dazu den Segen der Denkmalbehörde hat.

Etwa 20 Jahre lang hat der Verein schon nach solch einer Lösung gesucht. „Die Wetterabhängigkeit unserer Veranstaltungen ist von jeher ein Problem“, sagt Peter Neiß. Ein knappes Dutzend Konzerte, Lesungen und Theateraufführungen organisiert der Verein jedes Jahr. Das ist nicht nur mit viel Aufwand verbunden, sondern auch mit einigem Geld. Umso ärgerlicher, wenn die Veranstaltungen am Ende ins Wasser fallen. Ein festes Dach im Tempelgarten zu installieren, kam nie infrage. „Das ist hier schließlich eine denkmalgeschützte Anlage“, sagt Neiß. Mehrfach mussten Veranstaltungen ausfallen.

Fehrbelliner Zeltbauer haben den Schirm hergestellt

Die entscheidende Idee hatte Markus Thelen. Der Landschaftsplaner gehört zum Vereinsvorstand. Sein Ansatz: ein großes Zeltdach, das sich an den umstehenden Bäumen befestigen lässt. Mit einem ausgedienten Fallschirm hat der Verein im vergangenen Jahr einen ersten Versuch gestartet. Der aufgespannte Schirm sah toll aus. Nur hielt der dünne Stoff den Regen nicht ab. Die Fehrbelliner Zeltbauer der Firma Fesotex haben jetzt ein Dach aus einem acrylbeschichteten Spezialgewebe hergestellt, 17 Meter im Durchmesser. Die Mitte wird in neun Metern Höhe an einem Ast befestigt, der Rand mit Spannseilen an umstehenden Bäumen. Unter der Kuppel reicht der Platz für eine Bühne und bis zu 200 Gäste. Die Kosten dafür hat die Sparkasse übernommen. „Insgesamt 6780 Euro“, sagt Sparkassensprecher Kai Wulfes.

Mit etwas Übung kann das neue Zelt in ein, zwei Stunden auf- und abgebaut werden. Es lässt sich so klein verpacken, dass zwei Mann es gut tragen können. Seine erste Bewährungsprobe hat es am Wochenende schon bestanden. Ohne Zeltdach wäre es für die Besucher der Revue sehr nass geworden. Sobald der Stoff trocken ist, wird das Dach eingelagert – bis zum nächsten Konzert.

Von Reyk Grunow

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