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Weniger Feuerwehrleute im Amt Neustadt

Einsatzfähigkeit aber weiter gewährleistet Weniger Feuerwehrleute im Amt Neustadt

Die Zahl der aktiven Feuerwehrleute sinkt im gesamten Landkreis seit Jahren kontinuierlich. Im Amt Neustadt schlägt dieser Trend bislang nicht voll durch. Zwar verzeichnete man beispielsweise von 2010 bis 2012 auch einen dramatischen Schwund von 210 auf 169 aktive Kameraden, doch inzwischen scheint es, als habe sich der Personalbestand wieder stabilisiert.

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Quelle: André Reichel

Neustadt. Was die Situation der Feuerwehr angeht, hatte Amtsdirektor Dieter Fuchs bei der jüngsten Sitzung des Amtsausschusses gute und schlechte Nachrichten. Die schlechte: Die Zahl der aktiven Einsatzkräfte sinkt im gesamten Landkreis seit Jahren kontinuierlich. Waren es 2010 noch 2435 freiwillige Feuerwehrleute, so zählte man im vergangenen Jahr nur noch 1974. Das ist gut ein Fünftel weniger. Ernste Sorgen um die Zukunft von Rettung und Hilfeleistung sind längst an der Tagesordnung.

Die gute Nachricht: Im Amt Neustadt schlägt dieser Trend bislang nicht voll durch. Zwar verzeichnete man beispielsweise von 2010 bis 2012 auch rund um Neustadt einen dramatischen Schwund von 210 auf 169 aktive Kameraden, doch inzwischen scheint es, als habe sich der Personalbestand wieder stabilisiert. Aktuell sind 196 einsatzfähige Feuerwehrmitglieder registriert.

In Stüdenitz-Schönermark und in Dreetz stiegen die Zahlen in den vergangenen fünf Jahren sogar an – von 14 auf 24 beziehungsweise von 20 auf 28 Mitglieder. Den stärksten Zuwachs (von 41 auf 55) hatte die Neustädter Feuerwehr zu verzeichnen. Allerdings ist das auf die jüngst erfolgten Fusionen mit den Wehren in Sieversdorf und Roddahn zurückzuführen. Alle drei Einheiten zusammen haben seit 2010 immerhin 17 Aktive verloren. Ähnlich sah es in Zernitz im Zuge der Vereinigung mit den Lohmer Kameraden aus. Seitdem ist der Mitgliederbestand aber weitgehend stabil. Ähnliches gilt für Giesenhorst und Damelack, die in den zurückliegenden fünf Jahren nur auf jeweils ein aktives Mitglied verzichten mussten. Derzeit ist im Gespräch, die 18 Damelacker Feuerwehrleute mit den nur noch 24 Breddinern zusammenzulegen. Letztere Wehr zählte 2010 immerhin noch 30 Aktive.

Große Hoffnung setzt der Amtsdirektor auf den Nachwuchs

Trotz des Schwundes sei die Einsatzfähigkeit derzeit noch gesichert, betont Amtsdirektor Dieter Fuchs. Im Amt müssten mindestens 160 Feuerwehrleute verfügbar sein, um das Soll zu erfüllen. 195 sind es aktuell. Das entspricht 122 Prozent. Örtlich gibt es jedoch Unterschiede. So ist die Breddiner Wehr mit nur noch 24 Kameraden derzeit unterbesetzt. 30 müssten es sein. Den deutlichsten Überschuss können Dreetz sowie Stüdenitz-Schönermark verzeichnen. Sie liegen mit jeweils zehn Einsatzkräften über dem Soll.

Große Hoffnung setzt der Amtsdirektor auf den Nachwuchs: „Ich denke mal, bei der Jugendfeuerwehr haben wir doch einiges an Potenzial. Das sollten wir würdigen und fördern.“ Ausdrücklich lobte er die bisherige Nachwuchsarbeit. Zur Unterstützung hat das Amt die Anschaffung eines neuen Gruppenzelts und eines dazu passenden Pkw-Anhängers angeschoben. Mehrere Unternehmen der Region haben das mit Spenden unterstützt. Außerdem gab es Lottomittel. Zum jährlichen Zeltlager der Jugendfeuerwehren in den Sommerferien soll das Zelt einsatzbereit sein.

Von Alexander Beckmann

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