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Neustädter Jugendclub soll umziehen

Ausweichquartier in der Gaststätte Neustädter Jugendclub soll umziehen

Da das Nebengebäude der Neustädter Amtsverwaltung abgerissen werden soll, braucht auch der Jugendclub ein neues Domizil. Ursprünglich war dafür das Freibad im Gespräch. Doch jetzt zieht er erst einmal in ein ehemaliges Lokal in der Bahnhofstraße.

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Die leer stehende Gaststätte in der Bahnhofstraße soll den Jugendclub aufnehmen.

Quelle: Alexander Beckmann

Neustadt. Für den Neustädter Jugendclub wird es nun ernst. Bis zum Herbst muss er das Nebengebäude der Neustädter Amtsverwaltung verlassen haben. „Die Heizung wird ab dem 1. September nicht mehr in Betrieb genommen“, heißt es in einer Information der Ordnungs- und Schulverwaltung.

Hintergrund sind die seit nunmehr rund drei Jahren verfolgten Pläne zum Neubau eines Supermarktes auf Teilen des Grundstücks der Amtsverwaltung. Das Nebengebäude soll dazu abgerissen werden. Die dort ursprünglich ansässige Bauverwaltung ist bereits ausgezogen: Im Hauptgebäude rückten alle etwas enger ­zusammen.

Für den Jugendclub wurde lange über ein Ausweichquartier diskutiert. Ursprünglich war die ehemalige Gaststätte des Freibads im Gespräch. Jedoch stellte sich bald heraus, dass der bauliche Zustand eine ganzjährige Nutzung kaum zulässt. So ein Jugendclub erwartet ja auch im Winter Besucher – ein Freibad eher nicht. Nun also will man die seit Jahren leer stehende Gaststätte in der Bahnhofstraße 42 (Ecke Am Vogelsang) nutzen. Auch das war bereits 2012 im Gespräch. Als das Neustädter Bürger- und Vereinshaus dem neuen Anbau an der Sporthalle weichen musste, überlegte man, solch eine Einrichtung in der Bahnhofstraße zu schaffen. Allerdings stellte sich der finanzielle Aufwand dafür, das Haus entsprechend herzurichten, als zu hoch heraus.

Nun geht es zumindest für den Jugendclub aber doch. Die Amtsverwaltung – sie ist Träger des Clubs – hat bereits einen Mietvertrag über zwei Räume (150 Quadratmeter) nebst Toiletten mit der Kyritzer Wohnungsbaugesellschaft abgeschlossen. Eine monatliche Warmmiete von gut 380 Euro wurde vereinbart. Die Räume stehen offenbar ab sofort zur Verfügung. Die Miete sei aus dem Amtshaushalt zu zahlen, teilt die Ordnungs- und Schulverwaltung mit. „Die Grundreinigung und Herrichtung ist mit den Jugendlichen durchzuführen.“

Von Alexander Beckmann

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