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Neustadt hat ausgezeichnete Gestüts-Azubis

Hervorragende Leistungen im Bundesvergleich Neustadt hat ausgezeichnete Gestüts-Azubis

Im bundesweiten Vergleich zählen die Auszubildenden im Neustädter Gestüt zu den besten. Die angehenden Pferdewirte bewiesen das kürzlich beim bundesweiten Vergleichswettkampf. Dabei belegt das Team aus Berlin-Brandenburg in der Gesamtwertung den dritten Platz hinter den Mannschaften aus Bayern und Baden-Württemberg.

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Anna Weilert überzeugte auf Quaterback.

Quelle: Björn Schroeder

Neustadt. Die Auszubildenden im Neustädter Gestüt gehören zu den besten Azubis im bundesweiten Vergleich. Die angehenden Pferdewirte bewiesen das beim bundesweiten Vergleichswettkampf Ende November im westfälischen Warendorf. In der Gesamtwertung belegte das Team aus Berlin-Brandenburg mit Darya Belowa, Katharina Dietel und Jessica Schröder einen hervorragenden dritten Platz hinter den Mannschaften aus Bayern und Baden-Württemberg, berichtete die Gestütssprecherin Alexandra Lotz.

Den Sieg in der Fachrichtung Zucht hat Katharina Dietel nach Neustadt geholt. „Das ist etwas ganz Besonderes“, freute sich der Ausbilder und Hauptsattelmeister Henning Müller. Er hatte seine Azubis zum Bundesausscheid begleitet. Deutscher Meister im Reitsport könne man ein paar Mal im Leben werden, aber Deutscher Meister in der Ausbildung nur einmal, sagte Henning Müller.

Drei Azubis wurden zudem vom Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) für besondere Leistungen geehrt. Pia Karsch und Susann Schierz erhielten die Lehndorff-Plakette in Bronze. Pia Karsch wurde für ihre Abschlussnote 1,3 als bundesweit beste Absolventin der Fachrichtung Zucht geehrt und erhielt dafür einen Förderpreis. Anna Weilert, die laut Alexandra Lotz im Sattel von Gestütshengst Quaterback in dieser Saison überzeugte, wurde für ihre hervorragenden Prüfungsleistungen mit der Stensbeck-Plakette in Bronze ausgezeichnet.

Die Stensbeck-Plakette erhalten seit 1983 Pferdewirte in der Fachrichtung klassische Reitausbildung und ihre Ausbilder. Auch Pferdewirtschaftsmeister, die ihre Ausbildung besonders gut absolviert haben, können damit geehrt werden, erklärte Alexandra Lotz. Die Gestütssprecherin sagte, dass die Auszeichnung ein wertvolles Qualitätssiegel in den Pferdeberufen ist.

Berühmte Hippologen gaben den Plaketten ihren Namen. Die Stensbeck-Plakette wurde nach Reitmeister und Dressurausbilder Oskar Maria Stensbeck (1858– 1939) benannt. Georg Graf von Lehndorff (1833–1914) war der Namensgeber für die gleichnamige Plakette. Er stand von 1887 bis 1911 als Oberlandstallmeister an der Spitze der Preußischen Gestütsverwaltung und war gleichzeitig Leiter des Hauptgestüts Graditz bei Torgau.

Von Sandra Bels

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