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Neustadt hat wieder einen Schulleiter

Bildung Neustadt hat wieder einen Schulleiter

Ronald Roggelin ist der neue Leiter der Prinz-von-Homburg-Schule in Neustadt. Am Montagabend stellte er sich den Mitgliedern des Amtsausschusses vor. Dort wurde aber nicht nur ihm gratuliert, sondern zugleich auch Maren Trebst gedankt. Sie führte die Schule nach dem Tod von Jana Mordig im vergangenen Jahr kommissarisch – was eine große Herausforderung war.

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Der Ausschussvorsitzende Karl Tedsen (CDU) dankte Maren Trebst und gratulierte Ronald Roggelin (l.).

Quelle: Matthias Anke

Neustadt. Voller Respekt vor der Einrichtung hat Ronald Roggelin per 1. Februar die Leitung der Prinz-von-Homburg-Schule in Neustadt übernommen. „Ich finde, dass Sie hier mit dieser Grundschule in Verbindung mit der Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe schon etwas ganz Seltenes in Brandenburg haben und dann auch noch mit der besonderen Prägung Reiten“, sagte Roggelin am Montagabend vor den Mitglieder des Neustädter Amtsausschusses. „Ich ziehe den Hut vor diesem Amt.“

Roggelin wisse, „welche große Aufgabe“ nun auf ihn zukomme. Er versprach, die kommenden zwölf bis 13 Jahre alles für diese Schule zu geben. Und wer rechnen kann, der wisse, dass dann Roggelins Pensionsalter erreicht ist. Damit betonte der 54-Jährige, dass dieser Posten nicht einfach nur ein weiterer Stichpunkt in irgendeinem nach Karriere ausgerichteten Lebenslauf sein werde.

„Das Angebot anzunehmen, die Schulleitung zu übernehmen, war nicht unbedingt mein Plan“, sagte Roggelin weiterhin. Er stellte sich dem Gremium als Wustrauer vor, der dort auch zur Schule ging, sein Abitur dann in Neuruppin ablegte und später in Berlin studierte. Roggelin kehrte als Lehrer in die Region zurück. Zuletzt unterrichtete der Studienrat gute 14 Jahre lang am Karl-Friedrich-Schinkel-Gymnasium in Neuruppin. Seine Fächer sind Geschichte und Geografie, aber auch LER und Politik.

Karl Tedsen (CDU), der als Neustadts Amtsausschussvorsitzender dem neuen Schulleiter gratulierte, wünschte ihm unter anderem „ein weiterhin engagiertes Kollegium mit wenig Ausfallzeiten und Eltern, die die Notwendigkeit von Regeln im Zusammenhang mit einer Schule unterstützen und ihre eigene Schulzeit nicht vergessen“. Der Amtsausschuss solle auch weiterhin „die Mittel für eine moderne Schule zur Verfügung stellen“, forderte Tedsen zugleich.

Zuvor aber hatte er noch Maren Trebst einen „besonderen Dank im Namen des Ausschusses“ für ihren Einsatz ausgesprochen. Denn Maren Trebst führte diese Einrichtung eineinhalb Jahre lang kommissarisch, nachdem Schulleiterin Jana Mordig erkrankte und voriges Jahr dann starb. „Als Leiterin dieser Einrichtung waren sie mitverantwortlich für das Projekt Reiten in der Schule. Galt es doch, mit allen Kooperationspartnern auch weiterhin enge Kontakte zu halten und Absprachen zu treffen“, sagte Karl Tedsen: „Der schulinterne Regelungsbedarf hat alle Beteiligten gefordert.“

Von Matthias Anke

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