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Neustadt hofft auf Millionen

Förderung für Schule, Sport und Kita Neustadt hofft auf Millionen

Sollten die Anträge an ein Förderprogramm des Bundes bewilligt werden und sollte die Kommune die Eigenanteile aufbringen können, so will Neustadt in den nächsten drei Jahren 5,75 Millionen Euro in die Schule, die Sportanlagen und die Kita Köritz investieren.

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Der Sportplatz in Neustadt.

Quelle: Alexander Beckmann

Neustadt. In einer kurzfristig einberufenen Sondersitzung haben die Neustädter Stadtverordneten am Montag beschlossen, sich um die Aufnahme in ein Bundesprogramm zu bewerben, um größere Sanierungsvorhaben an der Schule, am Sportkomplex und an der Kita Köritz finanzieren zu können. Die Antragsfrist läuft Anfang Dezember ab.

In die Prinz-von-Homburg-Schule, den Sportkomplex und die Sporthalle sollen demnach innerhalb der nächsten drei Jahre insgesamt rund 3,5 Millionen Euro investiert werden. Angesichts seiner prekären Finanzlage hätte Neustadt voraussichtlich nur einen Eigenanteil von zehn Prozent aufzubringen. „Zehn Prozent klingen erst mal nach nicht viel. Aber wenn es um Millionen geht, dann sind das doch Summen, die ins Gewicht fallen“, gab Amtsdirektor Dieter Fuchs zu bedenken. Immerhin würde für die Schule aber das Amt den Eigenanteil von rund 200 000 Euro übernehmen. Bürgermeisterin Sabine Ehrlich erinnerte: „Wir müssen natürlich den Amtshaushalt mit entsprechenden Mitteln ausstatten.“ Damit würden sich die Kommunen des Amtes die Kosten teilen und auch Neustadt hätte seinen Anteil (40 Prozent) zu leisten. Trotzdem schätzte Sabine Ehrlich ein: „So günstig bekommen wir das nie wieder.“

Christian Kirsch (CDU) fragte nach: „Bleibt der Sportkomplex in seiner jetzigen Größe erhalten? Wir tun uns ja schon jetzt mit der Bewirtschaftung schwer.“ Ersteres wurde bejaht, für letzteres wolle man eine Lösung finden. „Bei einer Sportschule können wir nicht so weitermachen wie bisher“, lautete die Einschätzung von Alexander Bleick (CDU), der den Fördermittelantrag grundsätzlich befürwortete: „Ich find’s gut – wenn wir es richtig organisiert kriegen.“ Dem schlossen sich die Stadtverordneten einstimmig an.

Genauso einhellig befürworteten sie auch einen ganz ähnlichen Fördermittelantrag für die Kita Köritz. Dort sollen endlich unter anderem das Obergeschoss saniert, ein Treppenhaus entfernt, der Dachboden freigeräumt, die Fassade und Außenanlagen hergerichtet werden. Dafür sind für einen Zeitraum von drei Jahren immerhin 2,25 Millionen Euro veranschlagt. Teurer dürfe es auch keinesfalls werden, war am Montag die einhellige Meinung. Sorgen bereitet den Stadtverordneten dabei noch der Eigenanteil der Kommune von ebenfalls zehn Prozent. So viel Geld kann Neustadt nur aufbringen, wenn es einen Kredit aufnimmt. Derzeit prüfe die Kommunalaufsicht die letzten Jahresabschlüsse, erklärte Amtsdirektor Dieter Fuchs. Davon hänge es ab, ob eine Kreditaufnahme genehmigt wird. Fuchs: „Ich bin ganz optimistisch.“

Auch diesem Förderantrag gaben die Stadtverordneten ihre Zustimmung.

Von Alexander Beckmann

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