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Ostprignitz-Ruppin Neustadt wartet auf Lufteinsatz gegen Spinner
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neustadt wartet auf Lufteinsatz gegen Spinner
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00:18 13.05.2016
Die Bodenbekämpfung hat schon begonnen. Quelle: Matthias Anke (Archivfoto)
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Sieversdorf

Seit Montag wird auch im Landkreis Ostprignitz-Ruppin wieder der Eichenprozessionsspinner bekämpft. Gestartet wurde im Neustädter Amtsbereich, wo zunächst vom Boden aus vorgegangen wird. Am Dienstag beispielsweise wurde laut Auskunft der Amtsverwaltung das Mittel „Dipel Es“ im Sieversdorf-Hohenofener Gemeindegebiet versprüht. Als Nächstes sollen laut der Landkreisverwaltung dann Bäume in der Gemeinde Wusterhausen behandelt werden.

In Neustadt wartet Revierförster Michael Noack unterdessen auf den Hubschrauber, mit dem der Spinner auch noch aus der Luft bekämpft werden soll. „Einen genauen Termin kenne ich nicht, wir müssten aber gleich nach der Prignitz an der Reihe sein“, sagte Noack.

Der Hubschrauber sollte zunächst die Bereiche Pritzwalk, Amt Meyenburg, Teile des Amtes Putlitz-Berge und der Gemeinde Groß Pankow befliegen und danach den Raum Lenzersilge. Parallel beginnt dann ab diesem Mittwoch auch die Bodenbekämpfung in der Prignitz, und zwar im Raum Wittenberge und Karstädt – wenn alles nach Plan läuft.

Nordwesten ist vom Eichenprozessionsspinner am meisten betroffen

Laut Annette Löther von der Landkreisverwaltung gestaltete sich der Einsatz wegen zu starken Windes am Dienstag jedoch „schwierig“. So könne es zu Verschiebungen kommen. Ansonsten stünden für diesen Mittwoch „alle restlichen Flächen“ des Landkreises an. „Es wird damit gerechnet, dass am Donnerstag nur noch die Gebiete südlich von Pritzwalk und um Wutike in der Gemeinde Gumtow herum beflogen werden müssen. Die Bekämpfung aus der Luft wird somit noch vor Pfingsten abgeschlossen sein.“

Aus der Gumtower Verwaltung hieß es, man sei binnen weniger Stunden einsatzbereit. Eine Info vorab zu erhalten, sei deshalb wichtig, weil die Feuerwehr den Helikopter mit Wasser versorge.

Aus dem Landesministerium für Umwelt und Landwirtschaft hieß es hinsichtlich des zugleich brandenburgweiten Bekämpfungsstarts am Montag, dass „der Eichenprozessionsspinner in den nordwestlichen Landesteilen sein Hauptverbreitungsgebiet“ hat – und damit in Prignitz und Ostprignitz-Ruppin. „Ein natürlicher Zusammenbruch der Population“ sei nicht zu erwarten gewesen, „da natürliche Gegenspieler wie Parasiten und Schmarotzer in ausreichender Zahl fehlen“. Hinzu gekommen sei eine für die Spinner sehr günstige Witterung.

Von Matthias Anke

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