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Neustadt Schule Neustadt: Finanzierung beschlossen
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00:21 09.07.2018
Das Neustädter Schulgebäude gilt als dringend sanierungsbedürftig. Quelle: Alexander Beckmann
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Neustadt

Die Vertreter der Gemeinden des Amtes Neustadt haben sich bei der Sitzung des Amtsausschusses am Donnerstag auf ein Finanzierungsmodell für die Sanierung der Prinz-von-Homburg-Schule geeinigt. Wörtlich heißt es in dem mit deutlicher Mehrheit verabschiedeten Beschluss: „Zur Finanzierung der Sanierung der Prinz-von-Homburg-Schule stimmt der Amtsausschuss einem Eigenanteil von 31 Prozent und der damit verbundenen Finanzierung (Kredit) zu. Die Gesamtkosten dürfen ein Volumen von 10 000 000 Euro nicht überschreiten.“

Damit haben die amtsangehörigen Gemeinden einen Kompromiss gefunden, der zumindest weitere Planungen ermöglicht. Die bisher vorliegende Studie zur Umgestaltung des Schulgebäudes schätzte die Kosten sehr vorsichtig auf mindestens neun Millionen Euro. Allerdings zeichnete sich längst ab, dass es auch deutlich teurer werden könnte.

Kommunen müssen es bezahlen können

„Es ging darum, die Liquidität der einzelnen Amtsgemeinden mit zu berücksichtigen“, erklärte der Amtsausschussvorsitzende Karl Tedsen aus Neustadt. „Und das haben wir gemacht, indem wir den Finanzierungsrahmen auf zehn Millionen gedeckelt haben.“

Das Amt Neustadt als Schulträger hofft zwar auf eine Förderung aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm (KIP) und auf einen Landeszuschuss, doch rund 3,1 Millionen Euro muss es für das Vorhaben wohl selbst aufbringen – voraussichtlich per Kreditaufnahme. Das Abzahlen wird die Haushalte der Amtsgemeinden auf Jahre hinaus belasten.

Amt hofft auf Landeshilfen

Viel hängt jetzt von der Unterstützung vonseiten des Landes ab. Ohne eine Hilfszusage wird nichts passieren. „Vor diesem Hintergrund fahre ich nächste Woche ins Ministerium“, kündigt Amtsdirektor Dieter Fuchs an. Karl Tedsen ergänzt: „Wir würden uns auch freuen, wenn sich der Landkreis seiner Verantwortung für die größte Schule der Region bewusst wäre.“

Die Aufträge zur weiteren baulichen Planung der Schulsanierung sind bereits ausgeschrieben. Demnächst wolle man mit den Bietern in Kontakt treten, sagt der Amtsausschussvorsitzende. „Die sollen sich vorstellen und dann wählen wir aus. Da haben wir dann auch gleich die Gelegenheit zu sagen: Passt auf, goldene Wasserhähne wollen wir nicht.“

Keine „goldenen Wasserhähne“

In allererster Linie, so Karl Tedsen, gehe es um funktionale Verbesserungen für den Schulbetrieb. Die komplette Konzeption des Ende der 70er Jahre errichteten Schulhauses mit seinen Innenhöfen und separaten Gebäudeteilen gilt längst als problematisch. Im Alltagsbetrieb haben sich vor allem die unnötig langen Wege als Zumutung erwiesen. Auch fehlt es an Fluchtwegen und zeitgemäßen Sanitäranlagen.

An der Neustädter Prinz-von-Homburg-Schule werden über 700 Schüler von der 1. bis zu 13. Klasse unterrichtet. Mit dem „Reiten in der Schule“ hat sich die Einrichtung weit über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht.

Von Alexander Beckmann

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