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Neustadt Komödien-Festival will weiter machen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neustadt Komödien-Festival will weiter machen
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13:13 05.12.2018
Die Schöller-Festspiele im Sommer zählten knapp 1400 Besucher. Quelle: Alexander Beckmann
Kampehl

Nach Einschätzung von Festivaldirektor Peter Schroth waren die Schöller-Festspiele in diesem Jahr ein voller Erfolg. Dem Neustädter Amtsausschuss lag am Montag Schroths schriftliche Bilanz der 9. Auflage des Komödienfestivals vor. Selbst konnte der Theatermacher an jenem Abend nicht mit dabei sein.

1398 Zuschauer besuchten nach Veranstalterangaben die verschiedenen Vorstellungen an neun Tagen im August. Hauptspielort war wieder der Kampehler Schlosspark. Außerdem war das Festival in ­Kyritz, Wusterhausen, Demerthin und erstmals auch in Neuruppin präsent.

Die Künstler waren angetan von den Spielstätten

„Unser Publikum war begeistert und hat sich köstlich amüsiert“, konstatiert Peter Schroth. „Die Künstler waren angetan von den Spielstätten, dem Publikum und der gelungenen Organisation.“

Das hatte seinen Preis. Schroth legte dem Amtsausschuss Zahlen zur Finanzierung des Festivals vor. Demnach belief sich der finanzielle Aufwand in diesem Jahr auf knapp 91.500 Euro.

Die Kosten blieben unter 100.000 Euro

Rund ein Drittel dieser Summe deckte die Gagen für die beteiligten Künstler. Der Rest wurde für Technik und Ausstattung, Öffentlichkeitsarbeit, Organisation und Verwaltungsaufgaben ausgegeben.

„Dass der finanzielle Aufwand für die Festspiele auch 2018 wieder deutlich unter 100.000 Euro lag, ist nur durch großes ehrenamtliches Engagement zu erreichen“, betont Peter Schroth. Zugleich gelte der gleiche Grundsatz wie für die allermeisten anderen Theaterangebote deutschlandweit: Ohne finanzielle Unterstützung aus der öffentlichen Hand komme man nicht aus.

Größter öffentlicher Geldgeber war das brandenburgische Kultusministerium mit 25.000 Euro. Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin steuerte 9000 Euro bei. Von den Kommunen rund um Neustadt, aus Kyritz, Wusterhausen und Gumtow kamen weitere 14.000 Euro – darunter 3665 Euro aus dem Amt Neustadt. „Damit bleibt die öffentliche Förderung, die im Bereich Theater regelmäßig bei 80 Prozent liegt, hier deutlich unter diesem Prozentsatz“, rechnet Schroth vor.

Gut 20.000 Euro an Eintrittsgeldern eingenommen

Die Schöller-Festspiele seien auf nur 52 Prozent öffentliche Mittel angewiesen gewesen. „Die Mittelverwendung wird vom Land und vom Kreis detailliert überprüft. Dazu müssen sämtliche Rechnungen und Belege eingereicht werden.“

Der Rest der Einnahmen stammte aus den Eintrittsgeldern (rund 20.600 Euro) und vor allem aus einer langen Reihe von Spenden und Sponsoringvereinbarungen (22.900 Euro).

„Die Kooperation der Kleeblattkommunen bezüglich des Festivals kann als Aushängeschild gelten.“ Peter Schroth lobte zugleich die enge Zusammenarbeit mit dem örtlichen Gewerbe, den ehrenamtlichen Helfern und speziell mit dem Amt Neustadt. Er nutzte die Gelegenheit, schon mal zur den 10. Schöller-Festspielen vom 19. bis 28. Juli 2019 einzuladen.

Von Alexander Beckmann

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