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Neustadt Flohmarkt-Neustart im Arboretum gelungen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neustadt Flohmarkt-Neustart im Arboretum gelungen
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00:20 20.03.2019
Flohmarkt im Arboretum Dreetz: Das Angebot an Handarbeiten bestätigte: Ostern ist nicht mehr weit. Quelle: Frauke Borchardt
Dreetz

Zwei Jahre ist es her, da gab es im Dreetzer Arboretum den ersten Flohmarkt. Der fiel bescheiden aus. Das Ganze müsste man größer aufziehen, dachte sich Manuela Matz-Kubik vom örtlichen Förderverein.

Ihr Aufruf zum Mitmachen erreichte nicht nur die Einheimischen. Auch bei den Nachbarn in Kyritz, Wusterhausen, und Neustadt sowie in den Kreisen Havelland und Prignitz war die Botschaft angekommen. Das zeigten die 40 Anmeldungen für die Veranstaltung am vergangenen Sonnabend.

Etliche wetterbedingte Absagen

Dass „Platzanweiserin“ Matz-Kubik dann zwischen 10 und 12 Uhr etliche der im Rondell reservierten Tische nicht vergeben konnte und auch im Freien Stellplätze unbesetzt blieben, lag ganz sicher nicht an der Vorbereitung. Das unberechenbare Wetter ließ es auch etliche Absagen regnen. Noch in der Nacht zuvor hatten starke Schauer die Lust zum Handeln bei einigen Erwarteten merklich abgekühlt.

Manuela Matz-Kubik vom Förderverein hatte den Flohmarkt im Arboretum Dreetz mitorganisiert. Quelle: Frauke Borchardt

„Es gab außerdem Krankmeldungen. Dagegen ist ja jeder machtlos“, so Petra Weiland, die wie andere aus dem Verein der Organisatorin helfend zur Seite stand. Als dann um 12 Uhr der Geschäftsbetrieb begann, herrschte schnell der erwartete Betrieb an 30 Ständen.

Geboten wurde alles, was Kunden von so einem Markt erwarten durften. Ostersachen standen dabei hoch im Kurs. Das Repertoire reichte vom bunten Plastikei bis zum kunstvoll umhäkelten Exemplar im Straußeneiformat. Vor Wetterkapriolen halbwegs geschützt war man nur im Rondell oder in einem vorsorglich aufgebauten Pavillon.

Unterm Schirm ließ es sich etwas länger aushalten. Quelle: Frauke Borchardt

Dort, aber auch „oben ohne“ an der mitgebrachten Tapezierplatte, fanden die Käufer das erwartete Trödel-Sortiment. Es reichte von Bekleidung in allen Größen über Glaswaren, Keramik, Werkzeugen, Büchern und hochwertigem Steinzeug bis hin zu Nippes, Ersatzteilen und Elektronik vom Stecker bis zum uralten Plattenspieler.

Bis gegen halb drei am Nachmittag liefen die Geschäfte wie geschmiert. Dann griff der Wettergott ein. Immer stärker werdender Regen vergraulte zuerst die Kunden, danach die Händler, und das weit vor dem regulären Ende um 18 Uhr. „Schade, dass es nicht trocken geblieben ist. Aber alles in allem bin ich zufrieden mit dem Neustart“, sagte zur besten Kaffeezeit Manuela Matz-Kubik.

Da löste sich die Handelsgesellschaft gerade auf. Am „Wildgrill Seidel“ gab’s die letzten Bratwürste. Vom Schwein am Spieß war einiges übrig geblieben.

Von Wolfgang Hörmann

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