Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Neustadt Auf Spurensuche für das Papierfabrikarchiv
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neustadt Auf Spurensuche für das Papierfabrikarchiv
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
01:15 16.02.2019
Alle, die noch über Material rund um die Papierfabrik Hohenofen verfügen, sollen sich melden. Quelle: Matthias Anke
Hohenofen

Einen Aufruf hatte es bereits gegeben anlässlich des Tages des offenen Denkmals im vorigen Jahr. Ehemalige Beschäftigte der Papierfabrik Hohenofen sollten kommen und aus der Vergangenheit berichten und auch ihre Meinung für ein geplantes Museum in diesem Industriedenkmal kundtun.

Nun folgt ein weiterer Aufruf des Fördervereins zum Erhalt dieses Areals: Alle, die noch im Besitz jedweder Dokumente, Fotos oder anderer Objekte rund um die Fabrikgeschichte sind, mögen sich unter 033970/93 98 84 oder via mail@papierfabrik-hohenofen.de melden.

Alles rund um die Fabrikhistorie wird gesucht

Sorge um seine kleinen Schätze müsse niemand haben, wie Irina Maslennikova sagt. Alles werde nur abgelichtet beziehungsweise der Standort katalogisiert. Denn was nicht selbst ins Archiv wandert, solle wenigstens als existent bekannt sein. „Wir können wirklich alles rund um die Fabrik gebrauchen“, sagt die 33-Jährige.

Irina Maslennikove ist seit Januar und fortan für die kommenden drei Jahre mit der laut den Geldgebern „Konzeption und Planung eines Ausstellungszentrums Patent-Papierfabrik Hohenofen“ beauftragt. Die Stelle wird zum Großteil aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert.

Diese zweckgebundene Zuwendung wird gewährt auf der Grundlage einer gemeinsamen Richtlinie des Ministeriums für Wirtschaft und Energie und des Ministeriums für Wirtschaft, Forschung und Kultur „zur Förderung von Kompetenzentwicklung in Unternehmen der Kultur und der Kreativwirtschaft im Land Brandenburg“, wie es heißt.

Irina Maslennikova (l.) archiviert alle vorhandenen Dokumente. Quelle: Matthias Anke

Genug Arbeit ist vorhanden angesichts Unmengen von Kisten voller Unterlagen, aber auch loser Papiere. Derweil werden vom Förderverein parallel dazu die anstehenden großen baulichen Sanierungsvorhaben vorbereitet und deren Finanzierungsmöglichen abgeklopft und ebenso wieder Veranstaltungen geplant. So gibt es laut Vereinsgeschäftsführer Dietmar Miehlke auch in diesem Jahr eine Reihe von Angeboten.

Im Mai Poetry-Slam als erste Veranstaltung

Los geht es am Sonnabend, 18. Mai, um 19.30 Uhr mit „Poetry Slam“, moderiert vom Berlin-Brandenburger Slam-Meister Noah Klaus. Der Eintritt kostet im Vorverkauf 9 Euro, an der Abendkasse 12 Euro.

Von Matthias Anke

Olafs Werkstatt in Neustadt ist für Menschen in der Region ein Begriff, die sich für Livemusik, Comedy und Kabarett begeistern. Doch wo sich heute Gäste amüsieren, wurde vor 150 Jahren Eisen gegossen.

13.02.2019

Neustadt will die seit vielen Jahren laufende Sanierung seiner beiden Kitas in absehbarer Zeit vollenden. Doch angesichts der Kosten wird die Kommune dabei nicht alle Vorhaben umsetzen können.

13.02.2019

Der sanierte Sportplatz in Neustadt hat nun auch eine neue Flutlichtanlage. Diese ging am Dienstagabend in Betrieb.

16.02.2019