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Neustadt Olympiasiegerin setzt auf Neustädter Pferde
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00:23 05.07.2018
Isabell Werth (Mitte) interessierte sich selbstverständlich auch für die Neustädter Pferde. Quelle: Alexander Beckmann
Neustadt

Über Besuch freuen sich die Pferde des Neustädter Haupt- und Landgestütes immer. Am Montag konnten sie aber mal eine echte Olympiasiegerin und Weltmeisterin beschnuppern und beknabbern. Isabell Werth, die erfolgreichste Dressurreiterin aller Zeiten, schaute im Gestüt vorbei.

Enger Kontakt zu der Weltklasse-Reiterin

Der Abstecher der Pferdeexpertin war kein Zufall. Der Reitstall der Sportlerin und die Neustädter Züchter pflegen schon seit rund zwei Jahren eine enge Kooperation. Stallinhaberin und Reitsport-Mäzenin Madeleine Winter-Schulze hat daran Teil und war am Montag ebenfalls mit in Neustadt zu Gast.

Gastgeberin Regine Ebert (r.) versorgte die Besucher mit Andenken. Quelle: Alexander Beckmann

Beide Seiten profitieren. Der Spitzensport rund um Isabell Werth und Madeleine Winter-Schulze erhält direkten Zugang zu den besten Neustädter Pferden. Junge Neustädter Fachleute wiederum kommen in den Stallanlagen im Rheinland in Kontakt zum Spitzensport. Neustädter Pferde werden dort ausgebildet.

Das Gestüt setzt in Zuchtfragen auf die Expertise der erfolgreichen Reiterin. Und nicht zuletzt schmückt man sich in Neustadt natürlich auch gern mit dem berühmten Namen des Dressur-Stars. „Was kann uns besseres passieren, als mit Ihnen zusammen genannt zu werden“, befand Gestütsgeschäftsführerin Regine Ebert.

Isabell Werth lobte die Arbeit der Neustädter

Die prominente Besucherin sparte am Montag nicht mit Lob für die Stadt der Pferde. „Ich halte das für ganz wichtig, dass die Landgestüte als Bewahrer des Kulturgutes Pferd erhalten bleiben“, sagte Isabell Werth. Sie würdigte das Neustädter Gestüt sowohl für seine Pferde als auch für seine Nachwuchsarbeit vom „Reiten in der Schule“ bis zur Berufsausbildung. „Das Gesamtpaket ist schon was besonderes.“

„Man muss das immer im Gesamtzusammenhang sehen“, stimmte Ulrich Junghanns als Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des Haupt- und Landgestütes Neustadt zu. „Nur so rechtfertigt sich das Bestehen des Gestütes.“

Landstallmeister stellte Stuten und Hengste vor

„Das Gestüt soll als so eine Art Ankerzentrum in die Region ausstrahlen“, betonte Staatssekretärin Carolin Schilde, die dem Stiftungsrat des Gestütes vorsteht. „Wir wollen natürlich etwas in die Region zurückgeben.“ Dabei gehe es nicht zuletzt um Investitionen in die Jugend.

Für Isabell Werth interessierte sich am Montag selbstverständlich auch für die Neustädter Pferde. Landstallmeister Uwe Müller stellte ihr nicht zuletzt den Nachwuchs erfolgreicher Stuten und Hengste vor, mit denen die Reiterin zum Teil selbst schon Erfahrungen hat. Eventuell ist ja der eine oder andere künftige Medaillengewinner darunter.

Die Neustädter stellten ihre Reitsportanlagen inklusive der Graf-von-Lindenau-Halle vor. Schüler präsentierten ihr Können im Sattel.

Von Alexander Beckmann

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