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Neustadt Kitas brauchen noch 2,6 Millionen
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15:15 26.09.2018
Die Stadt Neustadt will weiter in ihre beiden kommunalen Kindertagesstätten investieren, hier die Kita Spiegelberg. Quelle: Alexander Beckmann
Neustadt

Die Stadt Neustadt hat in den vergangenen sieben oder acht Jahren bereits beträchtliche Summen in die Sanierung ihrer beiden Kindertagesstätten Spiegelberg und Köritz gesteckt. Um zu einem Abschluss zu kommen, sind nach Berechnungen der Amtsverwaltung weitere gut 2,6 Millionen Euro notwendig. Bei ihrer Sitzung am kommenden Montag werden sich die Neustädter Stadtverordneten mit der Finanzierung befassen.

Gutshaus stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts

Der größte Teil davon wird für die Kita Köritz gebraucht. Das zweigeschossige ehemalige Gutshaus stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und wird in Teilen schon seit über 70 Jahren für die Kinderbetreuung genutzt. Derzeit verbringen 91 Mädchen und Jungen in dem Gebäude ihren Tag.

Die Kita Köritz. Quelle: Alexander Beckmann

„Bei uns gibt es vor allem in der oberen Etage noch was zu tun“, schätzt Kita-Leiterin Diane Protz ein. Manche der ehemaligen Wohnräume stehen seit Jahren ungenutzt. Auch äußerlich macht das Haus gegenwärtig nicht viel her. „Unten ist es aber schon sehr schön geworden“, sagt die Kita-Leiterin und verweist auf die neuen Sanitäranlagen, auf Akustikdecken, neue Fenster und Anstriche.

Für weitere Arbeiten im Erdgeschoss, für Ober- und Dachgeschoss, Fassade und Dach, Balkon und Terrasse, für den Keller und den Abriss des alten Schornsteins veranschlagt die Neustädter Bauverwaltung derzeit Kosten von gut 2,2 Millionen Euro.

Geringerer Aufwand in der Kita Spiegelberg

Für die Kita Spiegelberg rechnet man mit deutlich weniger Aufwand. Auf dem Plan stehen neben zwei Bädern im Erdgeschoss, der Terrasse im Obergeschoss und Restarbeiten an der Fassade vor allem die Außenanlagen. Unter anderem sollen Mitarbeiter-Parkplätze geschaffen sowie die Terrasse auf der Straßenseite, Gehwege, Zaunanlagen, Eingangstreppen und der Wirtschaftshof erneuert werden. Geschätzte Kosten: etwas über 420 000 Euro.

Fertigstellung bis 2021 geplant

Schon in der Vergangenheit haben beide Einrichtungen erheblich von Förderprogrammen profitiert. Auch diesmal setzt die Kommune auf derartige Unterstützung. Über das Leader-Programm könnten 75 Prozent der Bausumme abgedeckt werden. Der Rest müsste aus dem Stadthaushalt kommen. Auch deshalb will sich die Stadt für die Fertigstellung bis 2021 Zeit lassen.

Die Stadtverordneten müssen diesem Zeitplan und der Finanzierung am Montag noch zustimmen. Sie tagen ab 19 Uhr in „Olafs Werkstatt“ in der Robert-Koch-Straße 47.

Von Alexander Beckmann

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