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Neustadt Afrikanisch getrommelt und getanzt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neustadt Afrikanisch getrommelt und getanzt
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01:15 03.12.2018
Bei der Generalprobe für das Weihnachtsprogramm hatte alles ganz gut geklappt. Quelle: André Reichel
Breddin

Der Freitag war für die Schüler der Breddiner Grundschule kein Tag, wie jeder andere. Sämtliche Klassenräume waren verwaist. Dafür aber war das Gewusel in der Turnhalle um so größer. Schon am Vormittag waren dort alle 125 Mädchen und Jungen der Schule sowie ihre Lehrer versammelt. Die Schüler waren alle kostümiert und überall standen afrikanische Trommeln umher.

Eine Woche lang hatten sie für die Aufführung ihrer Weihnachtsgeschichte geübt. Nun stand die Generalprobe an, zu der traditionell Kinder mehrerer Kitas eingeladen sind. Nicht weit hatten es die Kinder der Breddiner Kita, doch auch aus Zernitz und erstmals auch aus ­Stüdenitz kamen die Kinder in Scharen.

Die Kinder trommelten und tanzten nicht nur, sie schufen auch ihre Requisiten selbst. Quelle: André Reichel

Die Kitakinder waren also die allerersten, die sich das brandneue Stück anschauen durften. Dass nicht alles ganz reibungslos ablief, war sowohl für die jungen Darsteller, als auch für die kleinen Zuschauer nebensächlich. Alle hatten sichtlich viel Spaß.

In der weihnachtlichen Aufführung der Brediner Grundschüler, die den Titel „Das Königskind“ trägt, herrscht auf dem ­Weihnachtsmarkt große Aufregung, denn ein besonderer Stern erscheint am Himmel. Soweit hat die Geschichte noch mit der klassischen Weihnachtsgeschichte zu tun.

„Trommelzauber“ aus Hamburg

Anders als im Original dürfen in Breddin drei Kinder das Königskind besuchen und im huldigen. ­Bedingung hierfür ist aber, dass sie das Wertvollste, was sie haben, als Geschenk mitbringen. Die ganze Geschichte spielt auch nicht im Orient, sondern in Afrika. Die ­Protagonisten sind hier dementsprechend Elefanten, Affen und Krokodile. Einstudiert hat das Ganze mit den Kindern der Hamburger Leo Omorodion von „Trommelzauber“.

Eine ganze Woche lang machte der aus Afrika stammende ­Musikkünstler Workshops, in denen die Kinder ihre Rollen einstudierten und immer mehr perfektionierten. Sogar die Bühnen­dekoration und sämtliche Requisiten stammten aus der Hand der Grundschüler. Am Ende der fast einstündigen Aufführung bekamen die jungen Darsteller reichlich Beifall.

Aufführung vor Eltern und Gästen

Am frühen Abend wird es dann aber ernst. In gleich zwei Vorstellungen nacheinander wollen die Grundschüler ihre afrikanische Weihnachtsgeschichte vor Eltern, Großeltern und anderen Gästen aufführen.

Von André Reichel

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