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Neustadt Niedrigere Zweitwohnungssteuer
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15:56 08.10.2018
Für die Zweitwohnungssteuer in Neustadt ist künftig nicht mehr der Mietpreis ausschlaggebend. Quelle: dpa-Zentralbild/Arno Burgi
Neustadt

Die Stadt Neustadt passt die Erhebung der Zweitwohnungssteuer an die aktuelle Rechtssprechung an. Ab Januar 2019 wird die Höhe der Steuer nicht mehr anhand der gezahlten oder geschätzten Miete berechnet, sondern aufgrund der Größe der Zweitwohnung.

Rechtliche Bedenken

Das Verwaltungsgericht Potsdam hatte die Steuerberechnung nach Mietpreis für rechtlich bedenklich gehalten und empfohlen, lieber einen konkreten Wert wie die Quadratmeterzahl heranzuziehen. Neustadt orientiert sich mit der neuen Satzung an der Stadt Neuruppin und dem Amt Beetzsee. Zur Festlegung der Quadratmeterpreise wurden unter anderem Daten der Kyritzer Wohnungsbaugesellschaft und aus Immobilienportalen herangezogen.

Dabei geht die neue Satzung von örtlich unterschiedlichen Werten aus: In der Stadt Neustadt ist demnach mehr zu bezahlen als in ihren Ortsteilen. Für städtische Immobilien werden demnach jährlich 4,72 Euro pro Quadratmeter erhoben. Für Wohnungen auf dem Land sind es 3,26 Euro. Außerdem werden ganzjährige nutzbare Wohnungen zum Beispiel in Wohnhäusern von saisonal nutzbaren Wohnräumen zum Beispiel in Bungalows unterschieden.

Forderungen sinken

Für die Nutzer eines Zweitwohnsitzes in Neustadt wird es damit voraussichtlich billiger. Ihrer Beispielrechnung legt die Amtsverwaltung ein Wohnhaus mit 86,5 Quadratmetern in Stadtlage zugrunde. Bisher war dafür eine Zweitwohnungssteuer von 446,34 Euro zu zahlen. Künftig wären es nur noch 408,28 Euro. Und falls das Haus in einem Ortsteil steht, würden sogar nur 281,99 Euro erhoben.

Für die Kommune summierten sich die Einnahmen aus der Zweitwohnungssteuer im Jahr 2017 auf gut 3000 Euro. Künftig könnten es einer ersten Schätzung zufolge nur noch um die 2000 Euro sein.

Von Alexander Beckmann

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