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Ostprignitz-Ruppin Neustadts Fanfarenzug feierte 25. Geburtstag
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neustadts Fanfarenzug feierte 25. Geburtstag
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16:47 01.10.2017
Ohne Edmund Bublitz (l.) und Dietmar Lemke hätte es den Fanfarenzug nie gegeben. Als Moderator am Mikro: Matthäus Fritz. Quelle: Matthias Anke
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Wusterhausen

Wenn das keine vollständige Geburtstagsparty war! Zur Feier anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Fanfarenzuges des Amtes Neustadt füllten die vielen Gäste die gesamte Dosse-Halle. Die steht allerdings nicht in Neustadt, sondern in Wusterhausen. „Mit der Gemeinde Wusterhausen verbindet uns eben nicht nur die Dosse“, sagte Neustadts Amtsdirektor Dieter Fuchs als einer der Gratulanten. Er verwies darauf, dass „die Wiege des Fanfarenzugs zwar in Neustadt steht“, die Gruppe aber längst weit in die Region hinein wirkt.

Mehr noch: Einer von Fuchs’ Amtsvorgängern, Edmund Bublitz, der den Fanfarenzug gemeinsam mit dessen langjährigem Leiter Dietmar Lemke damals aus der Taufe hob, würdigte sogar einen europaweiten Einsatz. „Es ist etwas ganz Besonderes, dass der Fanfarenzug uns in den Neustädten Europas vertreten kann“, sagte Bublitz mit Blick auf die alljährlichen an wechselten Orten erfolgenden Treffen der „Neustädte Europas“. Einen Rückblick auf die Geschichte dieser Gruppe gab Fanfarenzugmitglied Matthäus Fritz, der den Abend zugleich moderierte.

Mit einem Abend voller Danksagungen und natürlich viel Musik feierte der Fanfarenzug des Amtes Neustadt sein 25-jähgriges Bestehen.

Weil man seit nunmehr 20 Jahren schon auch das Kreis- und Vereinsschützenfest in Wusterhausen bereichert, gab es eine besondere Anerkennung aus den Händen des Neustädters Wolfgang Regel, der Gründungsmitglied der Wusterhausener Schützengilde ist und zugleich zweiter Vize-Präsident des Brandenburgischen Schützenbundes. Er überreichte die „Medaille für Förderung und Verdienste in Gold“ als Würdigung „für die engagierte Förderung des Brandenburgischen Schützenwesens“.

Ehrungen von Bundesmusikervereinigung und Landesschützenverein

Aber auch Fanfarenzugchef Dietmar Lemke selbst konnte Ehrungen vornehmen, und zwar mit Urkunden von der Bundesvereinigung deutscher Musikverbände an Nicole Friese, die seit 25 Jahren dabei ist, und an Matthäus Fritz und Thomas Altenstein, die seit jeweils 20 Jahren mitspielen.

Moderator Fritz vergaß es bei alledem nicht, die Finanzierung aus öffentlichen Geldern und auch mit Hilfe von Sponsoren dankend zu erwähnen und um Nachwuchs zu werben, bevor es musikalisch weiterging: Dem kleinen Konzert des Fanfarenzuges selbst schloss sich eine Line-Dance-Aufführung der „Country Kids“ der Neustädter Homburg-Schule an. Die Percussiongruppe „Groovies“ spielte, von der so einige Mitglieder auch im Fanfarenzug dabei sind. Und selbst die Band „Test“ als Hauptprogramm konnte auf ihre Beziehung zum Fanfarenzug verweisen: Frontfrau Ivonne Lemke ist Dietmar Lemkes Tochter und gehörte einst zu den Gründungsmitgliedern in Neustadt.

Von Matthias Anke

Vielleicht waren es nicht unbedingt alle der etlichen zur Gemeinde Wusterhausen gehörenden Dörfer, die den diesjährigen Ernteumzug bildeten. Doch er wurde am Ende trotzdem länger und größer, als die Organisatoren zunächst dachten. Am Rande wurde bekannt, wo das gemeinsame Fest im nächsten Jahr steigen könnte: in Metzelthin. Dort wird ohnehin gefeiert.

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