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Ostprignitz-Ruppin Neustädter Hengst ist Bester der Besten
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neustädter Hengst ist Bester der Besten
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00:17 30.11.2016
Ronny Voigt mit dem dressurbetonten Siegerhengst, der sich zu Recht mit der roten Schärpe schmücken darf Quelle: FOTOS (2): Anja Schael
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Neustadt

Erfolgreicher hätte es für das Neustädter Landgestüt am Wochenende nicht laufen können. Drei von den acht vorgestellten Neustädter Hengsten wurden gekört. Einer davon sogar als Prämienhengst. Damit ist er der beste dressurbetonte Hengst der diesjährigen Körung.

„Mit der Prämierung haben wir nicht gerechnet.“, freute sich der Gestütsmitarbeiter Rainer Stübing, der die Hengste in den vergangenen Monaten mit auf die Körung vorbereitet hatte.

Auch der Stutenmeister Ronny Voigt, der den Hengst in den Prüfungen vorgestellt hatte, freute sich über das Ergebnis: „Ich habe schon damit gerechnet, dass er gekört wird. Dass er aber Prämienhengst wird, hätte ich nicht erwartet. Er ist einfach ein ganz tolles Pferd mit hervorragenden Bewegungen in allen Grundgangarten.“ Der Junghengst vom Vater Don Juan de Hus aus einer Rubin-Royal Mutter ist derzeit noch namenlos. Die Namensgebung findet erst in den Tagen nach der Körung statt. Der Ausbildungsleiter Stübing verriet auch schon die weiteren Pläne mit dem Hengst: „Da er ganz anderes Blut hat als unsere bisherigen Hengste, ist er für unsere Zucht sehr interessant. Wir werden ihn auf jeden Fall behalten und in den kommenden Wochen beginnen, mit ihm zu arbeiten, dass er in einem Jahr an der Leistungsprüfung teilnehmen kann.“

Von den insgesamt 48 zugelassenen Hengsten bestanden am Ende 21 die Körung. Sieben gekörte Hengste und zwölf erlesene Reitpferde nahmen später an der Auktion teil, die live im Internet übertragen wurde und so ein internationales Publikum erreichte. Der teuerste Hengst ging für 82 000 Euro an einen Käufer aus England. Insgesamt erzielten die gekörten Hengste einen Auktionsumsatz von 310 000 Euro. Die nicht gekörten Hengste brachten es auf 174 500 Euro. Bei den Reitpferden betrug der Auktionserlös am Ende 142 500 Euro.

Bevor aber der Auktionator Hendrik Schulze Rückamp den Hammer schwang, hieß es erst einmal „Bühne frei!“ für das Showprogramm, das vom bekannten Potsdamer Fanfarenzug eröffnet wurde. Die Neustädter Springquadrille, eine Lewitzer-Dressurquadrille, die Westernkuh „Betty“ sowie die Präsentation der süddeutschen Champions waren nur einige der Höhepunkte, die die Besucher genießen durften. Weltpremiere feierte am Samstag auch die eigens für das Deutsche Sportpferd komponierte Hymne, die von Jasmin Nopper gesungen wurde.

Während der Veranstalter Horst von Langermann ein positives Fazit zog und sich über stabil gebliebene Besucherzahlen freute, hätte sich so mancher Händler mehr Umsatz gewünscht. Egal, ob schon viele Jahre dabei oder dieses Jahr erstmals vor Ort – der Tenor war gleich: Die ersten Tage hätte sich das Geschäft kaum gelohnt. Erst am Samstag füllte sich die Halle mit Besuchern, die „den Umsatz dann doch noch mal ankurbelten“. Trotzdem wollen die meisten Aussteller nächstes Jahr wiederkommen. Ob dann das „Schaufenster der Besten“ wieder in der Graf-von-Lindenau-Halle stattfindet, bleibt indes abzuwarten. Im kommenden Januar wird nach einjähriger Pause das international ausgerichtete CSI „als bislang letzte offizielle Veranstaltung“ in der Halle ausgetragen, wenn sich bis dahin kein neuer Pächter findet und die Stadt die Übernahme der Halle ablehnt. Im Februar steht mit der Neustädter Hengstpräsentation bereits die nächste Veranstaltung in den Startlöchern, die dann erstmals nicht am gewohnten Standort ausgetragen werden würde.

Von Anja Schael

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