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Ostprignitz-Ruppin Neustädter Jugendclub wiedereröffnet
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neustädter Jugendclub wiedereröffnet
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02:16 26.11.2015
Auch die Chefin der Kyritzer Wohnungsbaugesellschaft, Gabriele Schuster (l.), brachte ein kleines Präsent zur Jugendcluberöffnung mit. Heike Müller vom Träger Esta Ruppin freute sich. Quelle: Alexander Beckmann
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Neustadt

Die Arbeit des Jugendclubs in Neustadt ist bis auf Weiteres gesichert. Am Montag stellte sich die kommunale Einrichtung ganz offiziell an ihrem neuen Standort in der Bahnhofstraße 42 vor. Junge Gäste grüßt man dort schon seit ein paar Tagen wieder. Doch zuvor gab es einiges zu tun, um die ehemalige Spielhalle für die neue Nutzung herzurichten. Immerhin stehen dem Jugendclub nun rund 150 Quadratmeter zur Verfügung. Sanitäranlagen und sogar eine kleine Küche nebst Bar sind vorhanden. Zur Einweihung gab es Kuchen, Bratwurst und eine ganze Reihe von Gästen, die zum Teil sogar kleine Geschenke mitbrachten.

Montags bis freitags von 13 bis 19 Uhr treffen sich im Club bis zu 20 Jungen und Mädchen vorwiegend im Schulalter. Während die Einrichtung selbst vom Amt Neustadt betrieben wird, übernimmt der Verein Esta Ruppin die Betreuung. Jugendkoordinatorin Heike Müller vom Verein lobte die Zusammenarbeit: „Ich finde beim Amt immer ein offenes Ohr.“ Die neuen Räume seien gut geeignet. „Das ist die beste Lösung.“

Seit 1990 gibt es in Neustadt einen Jugendclub. Lange Zeit hatte er Räume direkt am Bauamt hinter der Amtsverwaltung in der Bahnhofstraße genutzt. Doch bereits vor Jahren zeichnete sich ab, dass ein Umzug notwendig wird. Das Nebengebäude der Amtsverwaltung soll abgerissen werden.

Hintergrund sind die Pläne für den Neubau eines Supermarktes. Dafür wird auch der Platz gebraucht, auf dem so lange das Bauamt und der Jugendclub standen.

Über das Ausweichquartier hatten Verwaltung und Kommunalpolitik lange diskutiert. Geeignete Räume sind rar in der Stadt. Für den Jugendclub war zwischenzeitlich unter anderem die ehemalige Gaststätte am Freibad im Gespräch. Doch die technischen Hürden waren zu hoch. Das Gebäude ist nicht für den Winterbetrieb ausgelegt. Auch die Idee, eine Wohnung im Vogelsang oder an der Sporthalle zu nutzen, erwies sich als nicht praktikabel.

„Das hier ist viel besser geeignet“, fand die zuständige Neustädter Amtsleiterin Kathrin Lorenz – obwohl die Sache mit dem Freibad noch nicht vom Tisch sei. „Wir gucken uns das hier ein Jahr lang an. Das ist ja erst mal als Übergangslösung gedacht.“

Während die einen noch feierten, liefen nebenan schon die Spiele. Quelle: Alexander Beckmann

Trotzdem will man den neuen Club noch schöner herrichten. Vor allem der alte Fußbodenbelag müsste noch ersetzt werden. Vielleicht lasse sich da ja über Spenden etwas erreichen, hofft Kathrin Lorenz. Das Amt stecke Jahr für Jahr rund 40 000 Euro in die Jugendarbeit. „Unser Ziel ist es, alle drei Jugendclubs im Amt zu erhalten. Das hängt aber auch davon ab, wie sie angenommen werden.“ Dazu müsse so ein Club inhaltlich mehr bieten als nur Spiel und Unterhaltung am Nachmittag.

Dem konnte Heike Müller von Esta Ruppin nicht widersprechen. Schon bisher habe man sich regelmäßig ausgewählte Themen vorgenommen. Mobbing oder Inte­gration standen beispielsweise auf der Tagesordnung. Auch gemeinsame Ausflüge gehören immer mal zum Programm. „Und für nächstes Jahr planen wir jetzt ja erst.“

Kontakt: Wer sich für den Neustädter Jugendclub interessiert, kommt am besten werktags zwischen 13 und 19 Uhr vorbei. Ansprechpartner ist Nancy Krüger.

Von Alexander Beckmann

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