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Neustädter Wehr geht ins Ausweichquartier

Brandschutz Neustädter Wehr geht ins Ausweichquartier

Das Neustädter Feuerwehrdepot wird ab April rundherum modernisiert. Während der etwa ein Jahr dauernden Arbeiten müssen die Brandschützer dennoch einsatzfähig bleiben. Das passende Ausweichquartier ist nun gefunden: das Areal der Wasserwirtschaft. Und auch beim Umbau der Nachbarfeuerwehr in Dreetz gibt es Neuigkeiten – dieses Mal positive.

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Die Hallen der früheren Wasserwirtschaft in Neustadt werden von der Feuerwehr genutzt, während ihr eigenes Depot erneuert wird.

Quelle: Matthias Anke

Neustadt. Jahrelang stand das riesige Areal der Wasserwirtschaft in Neustadt leer. Doch demnächst wird es unverhofft wieder genutzt, und zwar in einer Weise, die irgendwie passt. Denn auch diese Nutzung hat mit Wasser zu tun: mit Löschwasser. Die Neustädter Feuerwehr will die Hallen beziehen während der wohl ein Jahr lang andauernden Sanierung ihres eigenen Depots. Start dafür soll im April sein. Darüber wurde bei der jüngsten Amtsausschusssitzung informiert.

„Wir ziehen Ende Februar, Anfang März dorthin. Vielleicht brauchen wir diese Zwischenlösung dann auch nur bis zum Jahresende“, sagte der Amtswehrführer Heino Arndt mit Blick auf das Gelände hinter dem Lehrgarten der Neustädter Försterei. Die lang ersehnte Depotmodernisierung im Ortsteil Köritz, die nun im Gegensatz zu einstigen Plänen in einer abgespeckten Variante noch immer rund eine Million Euro kosten wird, solle schließlich zügig erfolgen.

Unterdessen erhalten die Einsatzkräfte Verstärkung: Acht Feuerwehrleute aus Roddahn, wo die Wehr schon vor dem Aus stand, es aber noch einen Mannschaftstransportwagen gibt, sind jetzt bei den Neustädtern angegliedert. Sie sind nun wieder so weit ausgebildet, dass sie per 1. Dezember ausrücken dürfen.

Für den Umbau in Dreetz liegt jetzt die Baugenehmigung vor

Für den Umbau in Dreetz liegt jetzt die Baugenehmigung vor.

Quelle: Matthias Anke

Bewegung gibt es darüber hinaus jetzt auch bei der Nachbarfeuerwehr in Dreetz. Seit einigen Tagen liegt die Genehmigung vor, das betagte Gerätehaus um- und auszubauen. Weit länger als ein Jahr wurde darauf gewartet. Für die Verzögerung gab es verschiedene Gründe. Nun sind laut Heino Arndt die ersten Dreetzer dabei, in Eigenleistung die Arbeiten vorzubereiten. Sie räumen aus, demontieren bereits einiges. Geplant ist schließlich, das Erdgeschoss auszubauen und zu sanieren. Dafür sind rund 90 000 Euro veranschlagt, die aus Eigenmitteln der Kommune aufgebracht werden.

Der Ausbau des Dachgeschosses soll 145 000 Euro kosten und über Fördermittel abgesichert werden. Der neue Schulungsraum im Obergeschoss ist mittlerweile das wichtigste Vorhaben innerhalb dieses Bauprojektes. Nachwuchs ist mit fast zwei Dutzend Mitgliedern der Jugendfeuerwehr schließlich ausreichend in Sicht.

Anlass für den Umbau des Feuerwehrgerätehauses jedoch ist ein neues Tanklöschfahrzeug, das im kommenden Jahr geliefert werden soll, aber nicht in die alte Garage hineinpassen würde. Anders als das bisherige Löschfahrzeug der Dreetzer: Es ist noch immer ein alter Robur LO. „Die Zeit drückt also auch beim Bau dort“, sagte Heino Arndt.

Von Matthias Anke

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