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Neustädter Wehr zieht Bilanz

Jahresdienstversammlung Neustädter Wehr zieht Bilanz

Die Mitglieder der Amtswehr Neustadt haben im vergangenen Jahr 70 Einsätze absolviert, fünf gemeinsam mit den Kleeblattkommunen Kyritz und Wusterhausen. Dank der Übernahme von Mitgliedern aus Sieversdorf und Roddahn kann die Wehr auch ihre Sollstärke erfüllen und liegt mit vier Mitgliedern sogar darüber.

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Die aktiven Kameraden der Neustädter Feuerwehr bei der Jahresdienstversammlung am Sonnabend.

Quelle: Sandra Bels

Neustadt. Abrechnen und neue Ziele setzen, dass war das Anliegen von Neustadts Amtswehrführer Heino Arndt am Samstagabend bei der Jahresdienstversammlung. Der Fahrplan für die nächsten Jahre sei mit der Gefahrenabwehranalyse bereits festgelegt worden. Geregelt ist darin, wie es mit der Ausrüstung, dem Personal und dem Bau von Gerätehäusern weitere gehen soll.

Heino Arndt ist froh darüber, dass trotz schwindender Mitgliederzahlen die Sollstärke der Wehr erfüllt werden kann. Gefordert werden 50 Einsatzkräfte, es sind sogar vier mehr da. Der Wehrführer sagt aber auch, dass diese Sollstärke nur erreicht werden konnte, weil Sieversdorf mit sechs Aktiven und Roddahn mit elf im vergangenen Jahr an Neustadt angegliedert wurden. Für Arndt seht angesichts der Zahlen fest: „Der Feuerwehrdienst muss attraktiver werden, auch auf höherer Ebene.“ Anregungen zum Beispiel die Teilnahme an Lehrgängen am Samstag zu honorieren wurden seitens der Wehrleitung gegeben. Bisher jedoch ohne Ergebnis.

Schwerpunkt der Ausbildung im vergangenen Jahr war die Umstellung auf den Digitalfunk. Arndt erinnerte aber auch an die gemeinsame Einsatzübung in Stüdenitz mit einem Gefahrguttransport, die gut verlaufen war. Sie habe Schwächen aufgezeigt und Zeichen für weitere Übungen gesetzt, so Arndt.

Besonders freut er sich darüber, dass im vergangenen Jahr der Grundstein für die Sanierung des Gerätehauses gelegt werden konnte. Baubeginn ist am 4. April. Eine Million Euro fließen in die Sanierung. Für die Zeit der Arbeiten muss die Wehr mit ihrer Ausrüstung in die ehemalige Wasserwirtschaft umziehen. Arndt hofft auf eine Rückkehr im November dieses Jahres.

Kevin Konrad gab einen Überblick über die Einsätze. 70 stehen unter dem Strich. Ihre Zahl ist im Vergleich zu 2014 gestiegen. Da waren es noch 59. Den 31. März 2015 werden die Feuerwehrmitglieder wohl nicht so schnell vergessen. „Nach sechs Einsätzen tagsüber wegen Sturmschäden wurde es am Abend richtig gefährlich für die Kameraden“, so Konrad. Ein Mann hatte seine Frau angezündet und auch die Rettungskräfte bedroht.

2162 Stunden leisteten die Feuerwehrleute insgesamt. Davon sind 1250 Ausbildungsstunden. Die übrigen Stunden waren die Kameraden im Notfalleinsatz, im Sommer sogar gleich fünfmal zusammen mit den Kleeblatt­kommunen Kyritz und Wusterhausen. „Allein 581 Stunden haben wir Leben gerettet, Feuer bekämpft und technische Hilfe geleistet“, so Kevin Konrad, der selbst Brandmeister und Gruppenführer ist.

Jugendwart Sven Rühmland fasste die Zahlen für die Jugendwehr zusammen. Sie leistete 24 Dienste und 1735 Stunden. Neben der Teilnahme an Wettkämpfen und Ausbildungen gab es auch Ausflüge, unter anderem zur Großleitstelle nach Potsdam. Die Jugendwehr hat aktuell 13 Mitglieder und wird von sieben Aktiven unterstützt.

Die Zahlen stimmten Amtsdirektor Dieter Fuchs optimistisch für die Zukunft. Er bescheinigte der freiwilligen Feuerwehr eine gute Arbeit im Jugendbereich. Er dankte aber auch allen aktiven Einsatzkräften samt Partnern für ihr Engagement in ihrer Freizeit.

Beförderungen und Auszeichnungen

Geehrt wurden Stephan Mozarski (10 Jahre), Norbert Kaleta, Marko Redel, Rudolf Siegert (20 Jahre), Bernd Kummer, Horst Siegert, Uwe Bolle (30 Jahre), Lothar Bolle (40 Jahre).

Löschmeister sind Marco Falkenberg, Danny Hoferichter, Steven Thormann.

Zum Feuerwehrmann befördert wurden Sebastian Kromer, Jürgen Engel, Andre Bluhm, Elisabeth Seyfferth.

Die Brandbekämpfungsmedaille in Silber erhielten Marko Falkenberg, Thomas Peters, Sascha Sommer, Benjamin Kummer, Detlef Grunst, Hans Ruder, Toni Engelbrecht, Mike Kügler und Mathias Krebs.

Für Leistungen in der Jugendwehr wurden Svenja und Kim Budick, Fabian Wolter, Leon Salzburg, Patrick Wolfram, Lucie-Ann Frank und Marvin Arndt ausgezeichnet.

Von Sandra Bels

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