Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Neustädter reisen mit Fanfaren zum Fest
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neustädter reisen mit Fanfaren zum Fest
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:42 17.09.2015
Michaela Stampehl (r.), Carolin und Erik Erpen wurden für ihre Mitarbeit im Neustädter Fanfarenzug geehrt. Quelle: privat
Anzeige
Neustadt

50 Mann stark war die Delegation, mit der die Dossestädter zum diesjährigen Neustadt-Treffen in das niedersächsische Neustadt am Rübenberge gereist sind. Mit von der Partie waren der Fanfarenzug des Amtes Neustadt sowie die Country-Kids und Vertreter des Schützenvereins.

„Diesmal konnten wir uns zurücklehnen und das Fest genießen“, sagt Siegbert Weiß von der Neustädter Abordnung. Im vergangenen Jahr hatte die Dossestadt das 36. Treffen der Neustädte in Europa ausgerichtet. Deshalb gab die Bürgermeisterin Sabine Ehrlich auch die „Neustadt in Europa“-Fahne als Staffelstab an ihren Amtskollegen am Rübenberge, Bürgermeister Uwe Sternbeck, weiter, berichtet Weiß. Die Fahne befand sich ein Jahr lang in den Amtsräumen der Dossestadt und bleibt nun traditionell ein weiteres Jahr am Rübenberge. Mehr als 30 Neustädte hatten Delegationen zum Treffen geschickt. Sie alle feierten zusammen auf drei Bühnen und in den Straßen der 800 Jahre alten Stadt.

Auch die Country-Kids aus Neustadt an der Dosse waren Teil des Umzuges durch Neustadt in Niedersachsen. Quelle: privat

Höhepunkt am Sonnabend war laut Weiß der Festumzug aller Neustadt-Delegationen. Er führte etwa zweieinhalb Kilometer durch die Stadt und endete an der Haupttribüne am Marktplatz. „Dort hoben die Moderatoren die Besonderheiten der einzelnen Neustädte hervor“, erzählt Siegbert Weiß. Er sagt auch, dass in den von Zuschauern gesäumten Straßen immer wieder für die Musik des Neustädter Fanfarenzuges applaudiert wurde. Er war Teil des Festumzuges, bei dem mehr als 30 Schaubilder zu sehen waren. Immer wieder seien die Dossestädter von den Gästen und Besuchern auf ihre Musik angesprochen und für sie gelobt worden, sagt Weiß. „Am Rande des Festumzuges hörten wir immer wieder: Das ist der Fanfarenzug aus Neustadt an der Dosse“, berichtet Dietmar Lemke, der Leiter des Fanfarenzuges.

Der Neustädter Fanfarenzug. Quelle: privat

Die Neustädter sind eben schon alte Hasen bei diesen Treffen. Dennoch absolvierten sie nach ihrer Ankunft am Freitagabend eine Generalprobe. Schließlich wollten die Musikanten für das 30-minütige Konzert auf der Hauptbühne tags darauf gut vorbereitet sein. „Wir spielten Stücke aus unserem Repertoire von Klassik über Marsch und Walzer bis hin zu Swing“, so Lemke. Er freute sich, dass es dabei kaum einen Zuschauer auf dem Platz gehalten hatte. Auch die Country-Kids standen auf der Bühne. In ihren Auftritt eingebettet war die Ehrung von drei aktiven Fanfarenzugmitgliedern: Es sind Michaela Stampehl, Carolin und Erik Erpen. Alle spielen seit zehn Jahren in der Formation mit und wurden für ihre aktive Mitarbeit ausgezeichnet. Die Gratulation übernahm Neustadts ehrenamtliche Bürgermeisterin Sabine Ehrlich.

Die Feierlichkeiten dauerten bis Sonntag. „Angesichts der bevorstehenden Abreise endete für viele Neustadt-Delegationen der Sonntag nach dem ökumenischen Gottesdienst, der unter freiem Himmel vor der Liebfrauenkirche stattfand“, sagt Siegbert Weiß. Für die Dossestädter seien die gut 280 Kilometer jedoch eine kurze Anreise gewesen.

Da ist es im kommenden Jahr schon etwas anders: Dann geht es in das 700 Kilometer entfernte Neustadt an der Weinstraße in Bayern. Es ist das 38. Treffen der Arbeitsgemeinschaft „Neustadt in Europa“ und findet im Juni 2016 statt. „Wir hoffen, auch dort wieder dabei zu sein“, sagt Fanfarenzugchef Dietmar Lemke.

Von Sandra Bels

Ostprignitz-Ruppin Angriff aufs Jugendwohnprojekt Mittendrin - Verdächtiger Wittstocker kommt frei

Nach dem Angriff auf das linksalternative Jugendwohnprojekt Mittendrin und drei Jugendliche ist der 34-jährige Verdächtige wieder auf freiem Fuß. Gleichwohl ermittelt der Staatsschutz gegen den Wittstocker. Gesucht werden weiterhin Zeugen der Übergriffe an der Schinkelstraße, an der Shell-Tankstelle und am Ruppiner Einkaufszentrum.

14.09.2015

Die Bundestagsabgeordnete Kirsten Tackmann (Linke) aus Tornow bei Kyritz (Ostprignitz-Ruppin) will das Projekt „Holzcontainer für Flüchtlinge“ unterstützen. Tackmann sprach am Montag mit Geschäftsführer Martin Opitz in Neuruppin und zeigte sich von den Ideen des Unternehmers, der aus Köln stammt, sehr angetan.

17.09.2015
Ostprignitz-Ruppin Kommune wartet auf Fördergeld - Vorerst kein Neubau in Brunne

Ein neuer Gemeinderaum sollte in Brunne noch in diesem Jahr gebaut werden. Nun hat es sich die Kommune anders überlegt: Sie will den Anbau ans Feuerwehrhaus doch nicht so schnell, sondern so günstig wie möglich errichten und deshalb auf Fördergeld warten. Das Land – so die Hoffnung – soll einen Großteil der Gesamtsumme von 213 000 Euro tragen.

17.09.2015
Anzeige