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Neustart für den Temnitzpark in Sicht

Werder Neustart für den Temnitzpark in Sicht

Günstiger als gedacht endete Insolvenzverfahren über die Entwicklingsgesellschaft Temnitzpark für die fünf Gesellschaftergemeinden. Dabergotz, Märkisch Linden, Storbeck-Frankendorf, Temnitztal und Walsleben bekommen nun einen Teil der bereitgestellten Gerichts- und Verwalterkosten. Im Temnitzpark gibt es noch 56 Hektar an freien Flächen.

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Das Gewerbegebiet Temnitzpark liegt direkt an der Autobahn A 24 zwischen Berlin und Hamburg.

Quelle: Peter Geisler

Dabergotz. Nach Abschluss des Insolvenzverfahrens für die Entwicklungsgesellschaft Temnitzpark (EGT) steht das Gewerbegebiet vor den Toren Neuruppins vor einem Neustart. „Die Vorbereitungen dafür sind fast abgeschlossen“, sagte die Amtsdirektorin Susanne Dorn am Dienstagabend den Gemeindevertretern in Dabergotz. Die Verwaltungschefin des Amtes Temnitz rechnet mit guten Chancen, dass die freien Flächen, die sich auf eine Größe von 56 Hektar summieren, gut vermarktet werden können: Zum einen ist das Areal voll erschlossen, zum anderen liegt der Gewerbepark strategisch günstig direkt an der Autobahn 24 zwischen Berlin, Hamburg und Rostock. „Wir können Flächen zwischen 0,2 Hektar und gut 13 Hektar anbieten“, so Dorn. Derzeit prüft allerdings noch das Amtsgericht Neuruppin, ob beim Abschluss des Insolvenzverfahrens auch alle Formalien eingehalten wurden. Die Amtsdirektorin geht davon aus, dass die Prüfung spätestens zum Jahresende abgeschlossen ist, so dass dann mit der Vermarktung der Flächen begonnen werden kann.

Gläubiger verzichteten auf einen Teil ihrer Forderungen

Das bereits 1998 eingeleitete Insolvenzverfahren war letztlich finanziell weit günstiger als geplant beendet worden – auch weil Gläubiger auf einen Teil ihrer Forderungen verzichtet haben. So wurden nur knapp 109 000 Euro benötigt, die fünf Gesellschafter der EGT – die Gemeinden Dabergotz, Märkisch Linden, Storbeck-Frankendorf, Temnitztal und Walsleben – hatten insgesamt 250 000 Euro bereit gestellt, um die Gerichts- und Verwalterkosten zu begleichen. Die Gesellschafter erhalten nun den nicht benötigten Teil ihres Geldes zurück. Die Gemeinde Dabergotz, die sich mit gut 42 000 Euro beteiligt hatte, darf sich beispielsweise über mehr als 24 000 Euro freuen.

Von Andreas Vogel

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