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Nicht ohne unseren Treffpunkt

Schönberg Nicht ohne unseren Treffpunkt

Die Schönberger schätzen ihr Gemeinschaftshaus und helfen dabei, es auszubauen. Ortsvorsteherin Manuela Wlodarski hat die Diskussion über die Zukunft der Dorfgemeinschaftshäuser in der Gemeinde Wusterhausen verfolgt. In Schönberg möchte niemand auf den Treffpunkt verzichten.

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Manuela Wlodarski freut sich darüber, dass das Dorfgemeinschaftshaus gut genutzt wird. Die Modernisierung schreitet voran.

Quelle: Wolfgang Hörmann

Schönberg. Nebel wabert über den Wiesen. Selbst in der Mittagsstunde ist es noch nicht richtig hell geworden. Es wird wohl noch Stunden dauern, bis die blau-weißen Pavillons am Schönberger Gemeindehaus halbwegs trocken sind. Zum Glück sind wenigstens die Seitenwände schon unter Dach. „Das haben wir gestern noch gut hingekriegt.“ Manuela Wlodarski ist zufrieden mit dem Wochenende. Das zweite Schönberger Oktoberfest am 15. Oktober war toll. „Wir haben ordentlich gefeiert. Es kamen deutlich mehr, als zur Premiere im vergangenen Jahr.“ An die gute Stimmung erinnern am ersten Tag der neuen Woche noch die dicken Trauben von Luftballons im Wohnhaus der Ortsvorsteherin. Sie haben die feucht-fröhliche Fete gut überstanden und dürfen nun Am Anger 26 bis zur letzten Luft Raumschmuck sein.

Auf den Treffpunkt der Schönberger, nur wenige Gehminuten entfernt, lässt Manuela Wlodarski nichts kommen. Die 45-Jährige hat die Diskussion um die Gemeinschaftshäuser innerhalb der Großgemeinde Wusterhausen in den vergangenen Wochen verfolgt. Da wurde ja auch die Frage „Brauchen wir sie überhaupt noch?“ öffentlich gestellt. „Das muss man sicherlich von Fall zu Fall entscheiden. Bei uns jedenfalls gibt es keine zwei Meinungen. Wir wollen auf unser Zentrum nicht verzichten. Es wird benötigt. Die nächsten zwei privaten Feiern sind schon angemeldet. Dann kommen die Weihnachtsfeier für die Rentner und Silvester ist ja dann auch nicht mehr fern“, sagt die Behördenangestellte.

Die ehemalige Verkaufsstelle wird umgestaltet

Man sieht der ehemaligen Verkaufsstelle die Begehrlichkeiten der Dörfler auch an. Das Gebäude ist gerade dabei, sich zu verändern – unter tatkräftigem Mittun seiner Nutzer, die zum Beispiel nach Aufmaßen die Bauzeichnungen anfertigten. Frisch verlegte Leitungen warten auf den Spezialisten, der sie anklemmt. Die ehemalige Laderampe ist verschwunden und eine neue Treppe entstanden. Ebenfalls neu sind Dachrinnen und Fallrohre. Das Auswechseln von Fenstern ist vorgesehen. „Draußen wollen wir eine Freifläche pflastern und überdachen. Leider geht das aus bautechnischen Gründen nur für 20 Quadratmeter. Doppelt so viel wäre super. Dann könnten wir uns künftig die Pavillons sparen“, berichtet Manuela Wlodarski.

Beleuchtung für die Bushaltestelle

Vielleicht gibt es ja doch noch eine bessere Lösung. Manuela Wlodarski denkt mit einiger Sicherheit darüber nach. Sie gibt nicht so schnell auf. Schließlich soll es ja auch mit einer Beleuchtung für die Bushaltestelle am Ortseingang aus Richtung Wulkow klappen, die den morgendlichen Weg der „Bus-Kinder“ gefahrloser macht. Dafür brauchte es einige Überzeugungsarbeit. Allerdings gibt es hier keine „kleine Lösung“, sondern eine „große“, frühestens im nächsten Jahr und dann „für die gesamte Wulkower Straße“, so Melanie Füllgraf, Bauamtsleiterin im Wusterhausener Rathaus.

Von Wolfgang Hörmann

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