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Ostprignitz-Ruppin Nico Gireth ist neuer Ortsvorsteher
Lokales Ostprignitz-Ruppin Nico Gireth ist neuer Ortsvorsteher
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00:17 22.04.2017
Nico Gireth ist jetzt Ortsvorsteher in Liebenthal. Quelle: Christamaria Ruch
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Liebenthal

Nico Gireth ist seit Dienstagabend Ortsvorsteher in Liebenthal. Die Entscheidung fiel in der öffentlichen Wahl auf der Ortsbeiratsitzung. Sie wurde mit dem Rücktritt des Amtsvorgängers Stefan Borner notwendig. Borner legte kürzlich sein Mandat ohne Angabe von Gründen nieder.

Der Ortsbeirat besteht damit nur noch aus Nico Gireth und Katrin Quooß. Beide gehören der Liste Liebenthal an – es gibt keine weiteren Nachrücker für das Gremium. „Es muss hier im Dorf weitergehen“, begründete Nico Gireth seine Motivation für den Posten des Ortsvorstehers. Der 40-Jährige erzielte bei der jüngsten Ortsbeiratswahl am 6. Dezember 2015 insgesamt 93 Stimmen und lag hinter Stefan Borner. „Wir möchten als Ortsbeirat mit allen Interessenvertretern im Dorf zusammen arbeiten. Wir wollen an einem Strang ziehen und alle Befindlichkeiten zusammen führen“, so Gireths Ziel. Katrin Quooß ergänzte: „Wir wollen gemeinsam die Sachen im Dorf ins Rollen bringen.“

Nico Gireth hofft, dass Ruhe einkehrt

Nico Gireth hofft, dass mit seiner Wahl nun hoffentlich Ruhe einkehrt in Liebenthal. Der Vorgängerortsbeirat war am 24. Juli 2015 nach einjähriger Amtszeit zurückgetreten. Dem waren Unstimmigkeiten mit dem Ortsvorsteher Thorsten Gerdes vorausgegangen. Das Gremium löste sich auf und eine Neuwahl folgte am 6. Dezember 2015. Daraus ging Stefan Borner als neuer Ortsvorsteher hervor, der nun wiederum sein Mandat niederlegte.

„Uns war klar, dass wir eine Lösung finden müssen, um auch weiterhin ein eigenständiges Gremium hier in Liebenthal zu haben“, sagte Katrin Quooß. Sie schlug Nico Gireth als Nachfolger von Borner vor. Christiane Hamelow, stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Heiligengrabe, gratulierte dem neuen Ortsvorsteher unmittelbar nach seiner Wahl: „Das ist eine große Herausforderung und ich freue mich, dass Sie sich dieser stellen.“

Von Christamaria Ruch

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