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Ostprignitz-Ruppin Niederschönhausener Sänger in der Laurentiuskirche
Lokales Ostprignitz-Ruppin Niederschönhausener Sänger in der Laurentiuskirche
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08:45 11.06.2013
Der Niederschönhausener Chor bei seinem Auftritt in Rheinsberg.  Quelle: JÜRGEN RAMMELT
RHEINSBERG

Die Konzerte in der Rheinsberger St.-Laurentius-Kirche erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. So war es auch am Sonntag, als über 70 Zuhörer in das Gotteshaus gekommen waren, um den Konzertchor der Evangelischen Friedenskirchengemeinde aus Berlin-Niederschönhausen zu erleben.

Begrüßt wurden die Gäste vom Rheinsberger Kantor Kai Dittmann, der vor seinen Amtsantritt in der Prinzenstadt in Niederschönhausen tätig war. Dittmann war aber nicht nur Gastgeber für den Chor aus seiner alten Gemeinde: Er steuerte Orgelmusik zum Konzert bei und spielte unter anderem eine Sonate in c-Moll von Felix-Mendelssohn Bartholdy und einem Präludium von Dietrich Buxtehude.

Begonnen hatte das Chor-Konzert mit drei Liedern von Heinrich Schütz. Dabei war bereits bei den ersten Strophen zu spüren, dass die über 50 Sängerinnen und Sänger ihr Handwerk beherrschen. Deutlich in der Aussprache und präzise in der musikalischen Interpretation und Ausstrahlung erklangen „Walts Gott, mein Werk ich lasse“ und „Singet dem Herrn ein neues Lied“.

Wohlklingend und einfühlsam ertönten auch die folgenden Choräle von Felix Mendelssohn Bartholdy, bei denen nur etwa die Hälfte der Sängerinnen und Sänger im Altarraum der Kirche Aufstellung genommen haben – für diese Stücke wird nicht die komplette Besetzung gebraucht. Und selbst in der gewollten verminderten Besetzung meisterte der Chor alle stimmlichen Hürden und ließ erkennen, dass er einem anspruchsvollen Repertoire gewachsen ist.

So ist es auch bei den folgenden Liedern von Heinrich Schütz, dem Komponisten der Frühromantik, sowie von Felix Mendelssohn Bartholdy, die in der zweiten Hälfte des Konzerts erklingen. Mit Liedern wie „Ich will solang ich lebe, rühmen den Herren mein“, „Wohl denen, die da wandeln“ und „Verleih uns Frieden gnädiglich“ geht nach über einer Stunde ein Konzertnachmittag zu Ende, bei dem die Besucher mit Beifall nicht sparen.

Bereits vor dem Konzert in der Laurentiuskirche hatte der Chor für Aufsehen gesorgt: Die Sängerinnen und Sänger, die am Nachmittag die Gelegenheit nutzten, um sich die Stadt anzusehen, hatten spontan am Bollwerk Aufstellung genommen und mit einer Kostprobe ihres Gesangs auf das spätere Konzert in der Kirche aufmerksam gemacht. (Jürgen Rammelt)

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