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Ostprignitz-Ruppin Nikolaus auf Geschenketour im Stiftsforst
Lokales Ostprignitz-Ruppin Nikolaus auf Geschenketour im Stiftsforst
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00:18 27.11.2016
Nach dem Bäumeschlagen kam der Nikolaus. Quelle: Christian Bark
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Heiligengrabe

Dass nicht jeder Weihnachtsbaum gleich ist und erst recht nicht vor dem Baumarkt aus dem Boden wächst, lernten am Donnerstag die Kinder der Kitas Rittersporn aus Wittstock, Spatzennest aus Freyenstein, Kunterbunt aus Herzsprung und Trollblümchen aus Blumenthal. Gemeinsam mit der Försterin Birgit Helm und Mitgliedern des Wittstocker Rotary Clubs durften sie sich im Stiftsforst Heiligengrabe einen Weihnachtsbaum für ihre Einrichtung schlagen.

„Den stellen wir vor der Kita auf, damit alle ihn sehen können“, freute sich Marion Schulzke von der Kita Trollblümchen. Die Kinder hätten schon Weihnachtsschmuck gebastelt. Am Freitag gehe es dann ans Schmücken. Auch die anderen Kitas freuten sich über ihre Küsten­tannen, die die Kinder selbst aussuchen durften. „Küstentannen duften intensiver nach Nadelbaum als Nordmanntannen“, erklärte Birgit Helm den Kindern. Auch seien die Nadeln nicht allzu spitz, was das Anfassen des Baumes wesentlich erleichtere. Beim Selberschlagen lernten die kleinen Waldgäste zudem einiges über die Wachstumsbegebenheiten und den Lebensraum der Bäume und hatten Spaß an der frischen Luft.

Geschenke gegen Ständchen

„Die Kinder sollen verstehen, wie das mit den Weihnachtsbäumen alles funktioniert“, sagte Joachim Kluchert vom Rotary Club. Er und seine Mitrotarier organisieren das Weihnachtsbaumschlagen für die Kitas der Region bereits seit elf Jahren. „Jedes Jahr erhalten fünf Kitas einen Baum spendiert“, informierte er. In diesem Jahr habe eine Einrichtung allerdings aus Termingründen absagen müssen. In regelmäßigen Abständen komme so jede Kita mal an die Reihe. Die Rotarier kommen Kluchert zufolge nicht nur für die Bäume auf, sie sorgen auch für die Verpflegung der kleinen Waldgänger danach. So gab es ein Lagerfeuer, Kinderpunsch und Bratwurst.

Die Bäume waren bereit zum Abtransport. Quelle: Christian Bark

Nachdem die Kinder ihren jeweiligen Baum ausgesucht und mit einem selbstgebastelten Schild versehen hatten, kam noch ein Überraschungsgast in den Stiftsforst – der Nikolaus. Er hatte für die Kinder kleine Präsente dabei, was diese ihm mit dem Singen von Weihnachtsliedern dankten. Im Anschluss wurden die Bäume auf Transporter gelegt, die sie dann zu den jeweiligen Kitas brachten.

„Das ist der richtige Einstieg in die Adventszeit“, stellte Joachim Kluchert zufrieden fest. Bei den Rotariern und den Kindern sei so die Vorfreude auf Weihnachten noch größer geworden. Die nächste Aktion des Clubs stehe auch bald vor der Tür – auf dem Wittstocker Weihnachtsmarkt wollen sich die Rotarier wieder mit einem eigenen Stand der Öffentlichkeit präsentieren, wie Kluchert ankündigte.

Von Christian Bark

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