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Noch kein Bautermin für umstrittenen Kreisel

Neuruppin Noch kein Bautermin für umstrittenen Kreisel

Wird das Land wie geplant den Kreisverkehr in der Neustädter Straße in Neuruppin von 70 auf 40 Metern Durchmessern verkleinern? Gegen diese Pläne wird seit Monaten Sturm gelaufen, selbst der Petitionsausschuss des Landtages hat sich inzwischen vor Ort umgesehen. Ausschusschef Henryk Wichmann (CDU) wartet auf ein Gespräch mit dem Land Anfang Oktober.

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Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Es ist weiterhin offen, ob die umstrittenen Arbeiten am Kreisverkehr in der Neustädter Straße in Neuruppin wie geplant im Oktober starten. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen ist der Zuschlag für die Arbeiten, für die 1,2 Millionen Euro veranschlagt sind, noch nicht erteilt worden, zum anderen ist unklar, ob der 70 Meter große Kreisel lediglich neu gebaut oder dabei auch gleich auf einen Durchmesser von 40 Metern verkleinert wird. Letzteres plant das Land. Das sorgt in Neuruppin seit Monaten für heftige Diskussionen, so dass selbst der Petitionsausschuss des Landtages sich vor Ort umgesehen hat (die MAZ berichtete).

Landtagsabgeordneter spricht von Schildbürgerstreich

„Es wäre ein Schildbürgerstreich, wenn das Land den Kreisverkehr verkleinern würde“, sagte am Freitag Henry Wichmann. Der CDU-Landtagsabgeordnete aus der Uckermark ist Chef des Petitionsausschusses. „Ein kleiner Kreisel kann nicht so viel Autos aufnehmen wie ein großer“, so Wichmann. Das Argument des Landes, dass es Fußgänger und Radfahrer bei einem kleineren Kreisel leichter hätten, diesen Verkehrsknoten zu passieren, lässt der Politiker nicht gelten. „Es geht hier nicht um einen Kreisverkehr in der Innenstadt.“ Vielmehr solle der große Kreisel in kürzester Zeit möglichst viel Verkehr ableiten und damit auch die Innenstadt entlasten. Bei einem verkleinerten Kreisverkehr sei indes mit noch mehr Stau als jetzt im Neuruppiner Berufsverkehr zu rechnen.

Wichmann setzt darauf, dass das Land diese Argumente berücksichtigt und es bei einem 70 Meter großen Kreisel in der Neustädter Straße belässt. Verkehrsstaatssekretärin Ines Jesse hatte bei einem Vor-Ort-Besuch vor zwei Wochen versprochen, das prüfen zu wollen und dann noch einmal mit dem Petitionsausschuss zu sprechen. Einen Termin dafür gibt es noch nicht. Wichmann rechnet Anfang Oktober mit dem Gespräch und geht davon aus, dass die Arbeiten am Kreisverkehr erst nach dem Treffen beginnen werden.

Von Andreas Vogel

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