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Ostprignitz-Ruppin Noch kein Gutachten im Bechliner Mordfall
Lokales Ostprignitz-Ruppin Noch kein Gutachten im Bechliner Mordfall
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11:00 31.05.2014
Bekannte legten am 1. Januar eine Blume als Erinnerung an die Getötete vor das Wohnhaus, indem die 73-Jährige starb. Quelle: Christian Schmettow
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Neuruppin

Der Jugendliche, der seit dem Sommer 2013 mit seiner Mutter im Haus des Opfers gewohnt hatte, war am Silvesterabend in der Wohnung von Helga S. beim Diebstahl überrascht worden. Daraufhin hatte der 15-Jährige zu seinem Messer gegriffen und der Rentnerin in die Brust gestochen. Der Angriff war tödlich, von Nachbarn alarmierte Rettungssanitäter konnten Helga S. nicht mehr helfen.

Der 15-Jährige war mit dem Fahrrad geflüchtet und dann mit dem Zug in Richtung Berlin gefahren. Doch seine Flucht endete noch am selben Abend in Hennigsdorf (Oberhavel): Die Polizei hatte sein Handy geortet und den Zug in Hennigsdorf stoppen lassen. Der Jugendliche ließ sich ohne Widerstand festnehmen. Gegenüber der Polizei gestand er seine Tat. Daran gab es auch wenig Zweifel: Bei seiner Verhaftung hatte er die EC-Karte des Opfers und 185 Euro bei sich.

Laut seiner Mutter hat der 15-Jährige seit Längerem psychische Probleme und kann seine Aggressionen kaum kontrollieren. Deshalb war er zunächst in die forensische Landesklinik Eberswalde (Barnim) eingewiesen worden. Inzwischen wohnt er in einer speziellen Einrichtung in Berlin. Die Staatsanwaltschaft erwartet das Gutachten zur Schuldfähigkeit des Jugendlichen nun für die nächsten Wochen.

Von Andreas Vogel

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