Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Noch keine Arbeiten im Sanitärbereich
Lokales Ostprignitz-Ruppin Noch keine Arbeiten im Sanitärbereich
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:17 15.02.2017
Die „Landmäuse“ trainieren regelmäßig in Vehlow. Quelle: Sandra Bels
Vehlow

Noch gibt es keine Zusage für die beantragten Fördermittel für die Innenarbeiten in der Vehlower Turnhalle. Gumtows Bürgermeister Stefan Freimark sagt, dass von den geplanten 229 000 Euro knapp 172 000 Euro Fördergeld sind. Den Rest muss die Gemeinde als Eigenanteil aufbringen. Gebaut werden soll davon ein Sanitärbereich für die Sporthalle. Da bisher weder Abfluss noch Anschlüsse und Sanitärkeramik vorhanden sind, müsse der Bereich komplett neu entstehen.

Früher gab es in der Halle zwei Umkleidebereiche. Nun wird nur noch einer entstehen. Wo sich einst Toiletten und Garderoben befanden, ist in den vergangenen Monaten ein Kulturraum für Vehlow eingerichtet worden, für den die Einwohner und ihre Helfer etliche Eigenleistungen erbracht haben. Der Raum ist jedoch noch nicht richtig fertig und somit noch nicht nutzbar. Aber in der Turnhalle wird schon fleißig Sport getrieben. So kommen unter anderem die Vorschüler der Vehlower Kita „Landmäuse“ mit ihrer Erzieherin Julia Wick immer montags und mittwochs, um sich zu bewegen. Drei Tage sind insgesamt für die Kita frei. Das war von Ute Reinhardt zu erfahren, die zu den ehrenamtlichen Helfern rings um die Halle gehört. Sie freut sich besonders darüber, dass es gelungen ist, einen Reha-Sportkurs nach Vehlow zu holen. Er beginnt am Dienstag, 28. Februar; um 16.30 Uhr. Die Zeit wurde so gewählt, um auch Berufstätigen die Möglichkeit zu geben, daran teilzunehmen. Initiator ist der Kreissportbund. Interessenten können sich noch melden.

Antragstellung nur noch Formsache

Wann es mit dem Innenausbau weitergehen kann, vermag Bürgermeister Freimark derzeit nicht zu sagen. Es sei abhängig von der Fördermittelzusage. Und wann die kommt, sei unbestimmt. Der Antrag für die Turnhalle war der erste, der von der Gemeinde nach der neuen EU-Förderrichtlinie gestellt wurde. Das geschah bereits im Herbst. Während in der Vergangenheit die Projekte im Beirat des Vereins Regionalförderung bereits bewilligt worden waren, war die Antragstellung nur noch Formsache. Nach den neuen Regularien werden nun aber alle Projekte zunächst im Beirat bewertet und es wird eine Summe für jedes Vorhaben festgelegt, war von Freimark zu erfahren. Erst dann erfolgt die Antragstellung. Die Vehlower Turnhalle ist jedoch laut Bürgermeister bereits positiv vom Beirat bewertet worden.

Das gilt auch für andere förderfähige Projekte der Gemeinde in diesem Jahr. Dazu gehört unter anderem die Sanierung der Straße von Schönebeck nach Breitenfeld. Für den Neubau mit Ausweichstellen sind 250 000 Euro veranschlagt worden. Gut 177 000 Euro sind Fördermittel.

Von Sandra Bels

69 Einsätze stehen in der Bilanz der Brandschützer aus Kyritz für 2016. Sie hatten am Freitagabend ihre Jahresdienstversammlung. Bemerkenswert: Eine Alarmierung führte die Feuerwehrleute im August direkt ins Kyritzer Krankenhaus, wo ein gequetschter Ring an der Hand einer Frau aufzusägen war.

15.02.2017

75 000 Euro kostete der neue Konzertflügel aus dem Hause Steinway & Sons für das Rheinsberger Schlosstheaters. Das Instrument sorgt nun an diesem ausgesuchten Ort für brillante Klänge. Am Sonnabend kam die Klavierprofessorin Gabriele Kupfernagel mit zwei ihrer Studenten nach Rheinsberg, um das neue Instrument einzuweihen.

15.02.2017

Weil viele Bäume stark beschädigt sind, ist die Kastanienallee in Neuruppiner Scholtenstraße akut gefährdet. Das Rathaus hat bereits mehrere Bäume fällen lassen. Im Gespräch ist, die alten Kastanien nach und nach oder abschnittsweise auf einen Schlag zu fällen und durch neue Bäume zu ersetzen. Denn der Alleencharakter soll erhalten bleiben.

10.02.2017