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Ostprignitz-Ruppin Nur Tempo 10 auf neuem Wackelpflaster
Lokales Ostprignitz-Ruppin Nur Tempo 10 auf neuem Wackelpflaster
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02:15 01.12.2017
Zwischen der Post- und der Virchowstraße haben sich etliche Steine im neu verlegten Pflaster gelöst. Quelle: Peter Geisler
Neuruppin

Jetzt hat die Neuruppiner Stadtverwaltung ihre Ankündigung wahr gemacht: Seit Montag gilt auf einem Teil der gerade erst ausgebauten Friedrich-Engels-Straße in der Altstadt Tempo 10. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Virchow- und der Poststraße. Aus Sicherheitsgründen dürfen dort bis auf Weiteres sämtliche Fahrzeuge nur noch wenig mehr als Schritttempo fahren.

Zu diesem Schritt sah sich die Stadtverwaltung gezwungen, weil sich mittlerweile Teile des erst vor wenigen Jahren verlegten Pflasters gelöst haben. Auf den ersten Blick scheinen die Schäden nicht groß. In der Nähe der Virchowstraße ist deutlich zu sehen, wie sich die Steine verschoben haben. In der Nähe der Poststraße sind etliche Pflastersteine inzwischen so lose, dass sie deutlich hörbar klappern, sobald Autos über die Straße fahren. Die Stadtverwaltung befürchtet, dass die Autos einzelne Steine komplett aus dem Bett reißen könnten und die Schäden noch größer werden.

In Gnewikow gilt schon seit Jahren Tempo zehn

Lose Pflastersteine sind nicht nur in der Friedrich-Engels-Straße ein Problem. In Gnewikow streitet der dort zuständige Landkreis schon seit Jahren mit mehreren Firmen. Fast genauso lange gilt dort auch schon ein Tempolimit von zehn Kilometern pro Stunde. Der Streit zieht sich hin. Wann die Straße in Gnewikow endlich repariert wird, ist bisher nicht sicher. So weit will es Neuruppin in der Friedrich-Engels-Straße nicht kommen lassen.

Baudezernent Arne Krohn hat zugesagt, dass die Schäden schnell saniert werden. Die Firma, die die Straße damals für die Stadt gebaut hat, habe bisher auf Nachbesserungsforderungen nicht reagiert, heißt es aus dem Rathaus. Notfalls will die Stadt ein anderes Unternehmen mit der Reparatur beauftragen und sich die Kosten dafür später zurückholen.

Von Reyk Grunow

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