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Ostprignitz-Ruppin Nur die Kartoffelsuppe machte schlapp
Lokales Ostprignitz-Ruppin Nur die Kartoffelsuppe machte schlapp
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20:00 24.01.2016
Winterspaziergang in Eichenfelde. Quelle: Björn Wagener
Eichenfelde

Schreck am Morgen in Eichenfelde: Die Kartoffelsuppe, die eigentlich für die Winterspaziergänger gedacht war, war über Nacht sauer geworden. Also musste rasch improvisiert werden. „Wir haben einfach alle verfügbaren Würstchenreserven aus den Dorf zusammengeholt“, berichtet Thomas Behrendt, der Vorsitzende des Dorfvereins – und die Pausenversorgung war gerettet. Aber es gab noch andere Widrigkeiten. Der Wetterumschwung von Kalt auf Warm hatte auch die Wege zum Teil matschig und glatt werden lassen. Thomas Behrendt wies die Teilnehmer kurz vor Beginn des 8. Winterspaziergangs darauf hin und empfahl, die Seitenbereiche des Weges zu nutzen. Außerdem gab es Wegmarkierungen. Und Gerd Steinbach fungierte als „Lumpensammler“. Er achtete als letzter Spaziergänger darauf, dass niemand zurückbleibt.

Am Sammelpunkt gab es ein Feuer und Glühwein. Quelle: Björn Wagener

Ganz vorn hingegen gab Ralf Zimmermann strammen Schrittes ein adäquates Tempo vor. Ihm folgten rund 60 bis 70 Spaziergänger und Nordic-Walker, die sich um 10 Uhr auf die längere Strecke begaben. Sie führte über 14 Kilometer durch die Umgebung Eichenfeldes. Wer sich nicht ganz so viel zumuten wollte, konnte etwas länger schlafen und dafür kürzer laufen. Um 11 Uhr war Start für die 75 Teilnehmer, die sich auf die rund sechs Kilometer lange Distanz begeben wollten. Thomas Behrendt freute sich gestern, dass sich auch Spaziergänger aus Alt Ruppin und Waren/Müritz zum morgendlichen Gang durch die frische Winterluft angemeldet hatten.

Plusgrade und der getaute Schnee sorgten für erschwerte Bedingungen. Quelle: Björn Wagener

Die Winterspaziergänge haben seit Jahren einen festen Platz im Veranstaltungskalender des Eichenfelder Dorfvereins. Er ist auch in diesem Jahr mit rund 20 Angeboten wieder prall gefüllt. So gibt es bereits am 13. Februar einen Skat- und Rommeeabend, und am 19. März ist ein Arbeitseinsatz geplant. Der 40-köpfige Verein sei mit dem anvisierten Jahresprogramm an der Grenze dessen angelangt, was leistbar ist, so Behrendt.

Von Björn Wagener

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