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Nur echt mit dicker Warze

Schautauben waren in Kampehl auch dieses Mal Publikumslieblinge Nur echt mit dicker Warze

Schon zum 14.Mal kam der Sonderverein Deutscher Schautauben Berlin/Brandenburg mit seinen Tieren für diese Extra-Ausstellung in die alte Turnhalle nach Kampehl. Der Kleintierzuchtverein feiert 2014 schon sein 50-jähriges Bestehen.

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Mit seinen Tauben der Rasse Mittelhäuser weiß wurde Jörg Friesecke aus Großderschau auch in diesem Jahr Meister in seinem Neustädter Verein.

Quelle: Matthias Anke

Kampehl. Schönheit kann sich im Detail verstecken. Manches Detail ist dabei jedoch so auffällig, dass man nicht mit der Nase draufgestoßen werden muss. Die unübersehbare Erpellocke etwa entlarvt den schönsten Erpel - wie die noch weniger übersehbare dicke Warze eine möglicherweise siegreiche Schautaube. Keine Sorge, gemeint ist ihre markante, obere Schnabelwölbung.

So auffällig sie aber sein mochten: In Kampehl wurden die Schautauben auch an diesem Wochenende außerhalb der Vereinskonkurrenz gezeigt. Schon zum 14.Mal kam der Sonderverein Deutscher Schautauben Berlin/Brandenburg mit seinen Tieren für diese Extra-Ausstellung in die alte Turnhalle. "Manfred Milatz von uns aus Neustadt und Arno Schlief aus Kyritz hatten einst den Kontakt hergestellt", erklärte Uwe Rentchen, der Vorsitzende des Neustädter Kleintierzuchtvereins D720. Ganze 97 der insgesamt 312 ausgestellten Tiere der Kategorie Geflügel brachten die Gäste mit.

Vereinsmeister wurde bei den Tauben indes der Großderschauer Jörg Friesecke, der auch den von Sabine Ehrlich erneut als Schirmherrin gestifteten Bürgermeisterpokal erhielt und voriges Jahr auch bei den Zwerghühnern und Kaninchen abräumte. Vereinsmeister bei den Zwerghühnern wurde nun jedoch Werner Köpp aus Wusterhausen mit seinen gestreiften Amrocks. Und bei den Kaninchen holte sich Uwe Rentchen selbst den Pokal, wenngleich die 36 ausgestellten Kaninchen laut Rentchen allerdings etwas wenig waren: "Der lange Winter führte dazu, dass die Tiere noch nicht wie gewöhnlich im Januar eingedeckt werden konnten. Und dann braucht ein Tier ja auch eine Weile, bis es so fertig entwickelt ist, dass man es auf einer Ausstellung bewerten lassen kann." Damit beschäftigt waren am Freitag ein Kaninchen-Preisrichter und vier Geflügel-Preisrichter. Sie wurden sich auch einig darin, dass die besten Tiere der Kategorie Groß- und Wassergeflügel der Neustädter Herbert Röpnack zeigte.

Nach tagelangen Aufbau- und nun Abbauarbeiten folgt für die 20Mitglieder des Kleintierzuchtvereins die Vorbereitung auf das nächste Jahr, das ein besonderes Jubiläum bereithält: Am 6. April 1964 wurde der Kleintierzüchterverein gegründet, vor dann also 50Jahren. Bis 1989 gab es in Neustadt und Kampehl dabei sogar drei Sparten. Während die Sparte Kampehl eine reine Rassegeflügelsparte darstellte, war die zweite Sparte in Neustadt, die D720, schon immer eine gemischte. Es wurden Tauben, Zwerghühner, Hühner und Kaninchen gezüchtet. Auch die dritte Sparte war eine gemischte Sparte, in der man sich in erster Linie Rassegeflügel, aber auch Rassekaninchen widmete. Weil nach der Wende nur die Sparte D 720 übrig blieb, heißt der Verein seit dem Sommer 1990 Kleintierzüchterverein D 720 Neustadt. mke

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