Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Nur kleines Zeitfenster für Geld vom Landkreis
Lokales Ostprignitz-Ruppin Nur kleines Zeitfenster für Geld vom Landkreis
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:21 27.11.2017
Botanisches, Schriftstellerisches: Vorhaben, die mit Blick auf 2019 „Fontane 200“ und die „Laga“ vernetzen, bekommen Geld vom Landkreis. Quelle: Geisler
Anzeige
Neuruppin

Ob aus Wittstock oder Neuruppin oder irgendeinem anderen Ort – dafür aber mit Bezug zur Landesgartenschau und zum Fontane-Jubiläum zugleich: Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin stellt insgesamt 100 000 Euro als Förderung für alle möglichen Vorhaben zur Verfügung, die beide Themen miteinander verknüpfen. „Mit Wittstock und Neuruppin sind dazu Absprachen erfolgt. Erste Antragsteller gibt es schon“, sagte Kreissprecherin Britta Avantario am Donnerstagabend vor den Mitgliedern des Kreiskulturausschusses. Diese tagten in Neustadt und erfuhren zugleich, dass die Frist für die Anträge nur bis zum 31. Dezember läuft.

„Ja, das ist sportlich“, erklärte Eylin Roß von der Kreisverwaltung: „Wir mussten den entsprechenden Haushaltsbeschluss abwarten.“ Dieser erfolgte erst vor nicht allzu langer Zeit. Der Ausschuss wurde nun nur noch in Kenntnis darüber gesetzt, dass das Förderprogramm mit dem 23. November in Kraft getreten ist. Der Landkreis will damit seinen Beitrag leisten, beide im Jahr 2019 anstehenden Großereignisse besser miteinander zu vernetzen.

Von 25 bis 28 Antragstellern ist schon jetzt die Rede

Das Land hatte seine Fontane-Förderung bereits im Sommer ausgeschrieben. Die Fontanestadt Neuruppin selbst fördert Kulturprojekte ebenso mit 100 000 Euro und hat als Antragsfrist gleichfalls Ende Dezember gesetzt. Und rund um die Landesgartenschau in Wittstock hält die Laga gGmbH die Zügel in der Hand. So konnte zumindest die Möglichkeit auf das Fördergeld auch vom Landkreis „schon etwas länger in Richtung der entsprechenden Akteure kommuniziert werden“, erklärte Eylin Roß: „Es ist jetzt trotzdem alles knapp, das wissen wir, aber es geht eben nicht anders.“ Denn nach wie vor gelte, dass noch vor der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin im März das Gesamtprogramm für das Festjahr steht. „Die Flyer müssen dann gedruckt sein“, sagte sie.

Von 25 bis 28 Antragstellern ist schon jetzt die Rede. Beispiele wollte Eylin Roß noch nicht verraten. Klar aber ist, dass in Wittstock jeder Euro willkommen ist, der in die Laga fließt: „Wir freuen uns natürlich über diese Entwicklung“, sagt Stadtverwaltungssprecher Jean Dibbert mit Blick auf das neue Förderprogramm: „Wir haben dem Landkreis das Projekt ,Fontanegarten’ innerhalb der Landesgartenschau vorgeschlagen und würden das Geld auch dafür verwenden.“

Über die Höhe der Förderung indes gab es Anfang Oktober Streit: Für einen CDU-Antrag, das Geld schon komplett für 2018 bereitzustellen, fand sich keine Mehrheit. Nunmehr sind für 2018 im Kreishaushalt 30 000 Euro festgelegt. Die restlichen 70 000 Euro sind laut Finanzplanung für 2019 vorgesehen.

Die Antragsvordrucke und die Förderrichtlinie sind erhältlich im Landratsbüro oder im Internet unter www.ostprignitz-ruppin.de, Rubrik Verwaltung/Kreisverwaltung/Referat Büro Landrat/Kulturangelegenheiten.

Von Matthias Anke

Zwei Jahrzehnte hat der Berliner Peter Mannsdorf in zwei therapeutischen Wohngemeinschaften für psychisch Kranke verbracht. Seine Erlebnisse finden sich in vielen seiner Bücher wieder. zwei davon stellte er am Donnerstagabend in der Wittstocker Bibliothek vor. Zustande gekommen war die Lesung durch die Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt.

27.11.2017

Die Homburg-Schule des Amtes Neustadt soll grundlegend umgebaut werden. Die in Verantwortung des Landkreises liegenden Räume für Förderschulkinder im Schatten dieses großes Komplexes jedoch sind davon ausgenommen. Bis eine Lösung gefunden ist, wie es damit weitergeht, soll keiner mehr hinzukommen in dieser ohnehin zu vollen Einrichtung.

27.11.2017

Die diesjährige Gewerbeschau in Wittstock war nach Ansicht der Organisatoren wieder ein großer Erfolg. Am Donnerstagabend werteten sie die Großveranstaltung im Rathaus der Dossestadt aus und gaben einen Ausblick auf die kommenden zwei Jahre. Dass die Gewerbeschau 2018 wegen der Vorbereitungen zur Laga pausieren soll, begrüßten nicht alle Beteiligten.

27.11.2017
Anzeige