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Ostprignitz-Ruppin OPR: Es fahren wieder mehr Schüler Bus
Lokales Ostprignitz-Ruppin OPR: Es fahren wieder mehr Schüler Bus
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00:17 14.05.2016
Vor allem am Morgen ist das Gedränge am Bus groß. Mitunter jedoch auch nach Schulende – wie hier in Neuruppin. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

In Ostprignitz-Ruppin nutzen wieder mehr Mädchen und Jungen den Bus, um zur Schule und wieder nach Hause zu kommen. „Die Zahlen haben sich stabilisiert“, sagte Anke Somschor, die zuständige Amtsleiterin in der Kreisverwaltung in Neuruppin. Demnach gibt es aktuell fast 5500 Fahrschüler – das sind 200 mehr als vor zwei Jahren.

Für das neue Schuljahr rechnet Somschor mit einem weiteren kleinen Anstieg. „Wir haben das Tal des Geburtenknicks durchschritten.“ Ob der Anstieg auch auf die gestiegene Zahl von Kindern aus Flüchtlingsfamilien zurückzuführen ist, das weiß die Amtsleiterin nicht. „Wir erfassen keine Flüchtlingskinder, wir erfassen nur Fahrschüler.“

In Ostprignitz-Ruppin dürfen alle Mädchen und Jungen den Bus zur Schule kostenlos nutzen. Das hat der Kreistag entschieden. Damit soll eine Benachteiligung gegenüber Familien, die in der Stadt leben und deren Kinder zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule kommen können, vermieden werden. Anspruch auf eine kostenlose Beförderung haben Grundschüler, wenn ihr Wohnort mehr als zwei Kilometer von der Schule entfernt ist. Ab der 7. Klasse gilt eine Entfernung von mehr als 3,5 Kilometern, ab der 11. Klasse sind es fünf Kilometer. Notwendig für eine kostenlose Beförderung ist ein Schülerfahrausweis. Die Anträge dafür wurden bereits im Februar an alle Schulen ausgereicht. Gleichwohl sind bisher erst knapp 1800 Anträge beim Amt in Neuruppin eingegangen. Dabei endet die Antragsfrist bereits am 31. Mai.

Ohne Ausweis müssen die Schüler die Fahrten bezahlen

Der Landkreis hofft deshalb, dass in den nächsten Wochen noch möglichst viele Anträge eingehen. Immerhin ist die Behörde auch einem Wunsch vieler Eltern nachgekommen: Die Fahrausweise werden, nachdem die Anträge vom Amt geprüft wurden, jetzt sofort von der Busgesellschaft ORP verschickt. Diese lässt die kleinen Kärtchen, die mit einem Foto des jeweiligen Fahrschülers versehen sind, auch drucken. Bisher wurde mit dem Verschicken immer bis zu den Sommerferien gewartet. „Wir hatten Bedenken, dass die Ausweise vielleicht bis zum Beginn des neuen Schuljahres schon wieder verschwunden sind“, so Somschor. Und ohne Ausweis müssen die Schüler die Fahrten bezahlen. Viele Eltern waren jedoch unruhig und fragten in den vergangenen Jahren beim Kreis nach, wo der Fahrausweis für ihr Kind bleibt. Deshalb hat sich die Behörde für die neue Regelung entschieden.

Damit neue Erstklässler keine Angst vor dem Bus haben, wird indes weiterhin auf die sogenannte Busschule gesetzt. Die Abc-Schützen sehen einen kleinen Film zum richtigen Verhalten im Bus. Zudem zeigt ihnen ein Busfahrer, warum man in seinem Gefährt sitzen und nicht direkt vor oder hinter einem Bus die Straße überqueren sollte. Die Busschule wird zwischen dem 30. August und 7. September an allen Grundschulen in Ostprignitz-Ruppin stattfinden.

Somschor ist optimistisch, dass der positive Trend bei den Fahrschülern anhält. Erleben die Ruppiner Kliniken doch derzeit einen kleinen Babyboom: In den ersten drei Monaten erblickten 207 Mädchen und Jungen das Licht der Welt, das sind 20 bis 30 mehr als sonst innerhalb von drei Monaten.

Von Andreas Vogel

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