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OPR-Feuerwehren zeigen ihr Können

Große Leistungsschau in Grabow OPR-Feuerwehren zeigen ihr Können

So viele Feuerwehrautos wie am vergangenen Sonnabend gab es noch nie im idyllisch gelegenen Ostprignitz-Dorf Grabow. Mehrere hundert Feuerwehrleute aus dem gesammten Landkreis waren angerückt. So gut die Platzbedingungen in Grabow auch waren, der starke Wind bereitete den Feuerwehrleuten bei einigen Übungen großes Kopfzerbrechen.

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Die Feuerwehren zeigen vollen Einsatz.

Quelle: André Reichel

Grabow. So viele Feuerwehrautos wie am vergangenen Sonnabend gab es noch nie im idyllisch gelegenen Ostprignitzdorf Grabow. Schon in aller Frühe rückten mehrere hundert Feuerwehrleute aus dem gesammten Landkreis Ostprignitz-Ruppin mit ihren Löschfahrzeugen an, um den Leistungsnachweis in der Brandbekämpfung abzulegen. Der Sport- und Reitverein aus Grabow stellte dafür seinen weitläufigen, am Dorfrand gelegenen Platz zur Verfügung. „Dafür sind wir überaus dankbar, denn so gut wie in Grabow sind die Bedingungen längst nicht in jedem Ort“, sagte Olaf Lehmann. Der Kyritzer organisiert gemeinsam mit dem Neuruppiner Christian Raasch seit vielen Jahren diesen Wettkampf, der alle zwei Jahre immer in anderen Austragungsorten stattfindet.

Feuerwehren aus dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin zeigen am Sonnabend, 30. Mai Mai 2015, beim Leistungsnachweis in Grabow ihr Können.

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So gut die Platzbedingungen in Grabow auch waren, der starke Wind bereitete den Feuerwehrleuten bei einigen Übungen für großes Kopfzerbrechen. Besonders beim Löschangriff sorgten stürmschen Böen dafür, dass der Wasserstrahl nicht immer gleich ins Ziel gelagte. An der Motivation der Feuerwehrleute kratzte dies allerdings kaum. Sie gaben ihr Bestes an allen Stationen.

Bei den so genannten Grundtätigkeiten mussten beispielsweise Schlauchleitungen verlegt, Verletzte geborgen, mit einer Kübelspritze ein simuliertes Feuer gelöscht und mit Seilen eine Bockleiter aus zwei Steckleitern gebaut werden. Alles auf Zeit versteht sich. Außerdem mussten auch technische Fragen beantwortet werden.

An anderer Stelle hatte das Technische Hilfswerk(THW) aus Neuruppin eine Station aufgebaut, an der die Feuerwehrleute mit Seilen arbeiten mussten. Hierbei war die richtige Knotentechnik gefragt, um Gerätschaften fachgerecht an Seilen nach oben zubefördern und Personen aus Gefahrenbereichen sicher abseilen zu können. Die beiden Organisatoren Lehmann und Raasch schätzen das THW als zuverlässigen Partner sehr. „Wir hätten für diesen Part gar nicht die Materialien“,sagte Olaf Lehmann. Einen großen Dank richten Lehmann und Raasch aber auch an die 60 Leute aus den eigenen Reihen, die als Wertungsrichter agierten und auch die Versorgung der gazen Truppe absicherten.

Ebenfalls sehr  groß war der Andrang beim Leistungsnachweis in der Brandbekämpfung, der in den drei Schwierigkeitsstufen  bronze, silber und gold abgefragt wurde. In Staffeln zu je sechs Personen simulierten die Feuerwehrleute hierbei die Entnahme von Löschwasser an einem offenen Gewässer und  das Löschen eines Feuers innerhalb einer festgelegten Zeit.

Obwohl es sein Terminkalender kaum zuließ, schaute der Landrat Ralf Reinhardt auch mal kurz vorbei. Am Ende der Veranstaltung gab es für die besten Mannschaften Urkunden und Medaillen.

Von André Reichel

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