Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Regenschauer

Navigation:
OPR hofft auf zehn Millionen Euro

Förderprogramm für Radwege OPR hofft auf zehn Millionen Euro

Das Land hat ein neues Förderprogramm für das Sanieren und den Neubau von Radwegen aufgelegt. Ostprignitz-Ruppin hofft, zehn Millionen Euro aus diesem Topf zu erhalten. Offen ist, ob es auch Geld für ein besonders ehrgeiziges und teures Projekt aus Wittstock geben wird. Der Landkreis ist skeptisch, der Wirtschaftsausschuss glaubt an eine Chance.

Voriger Artikel
Immer den großen Strom entlang
Nächster Artikel
Neuruppins Ordnungsamt greift härter durch

Viel Geld ist bereits in Radwege geflossen: Erst 2014 war für mehr als eine Million Euro die Trasse zwischen Wittstock und Sewekow saniert worden.

Quelle: Stadt Wittstock

Fehrbellin. Die Stadt Wittstock darf weiterhin darauf hoffen, dass in naher Zukunft ein Radweg über Kuhlmühle bis zur Grenze nach Mecklenburg-Vorpommern gebaut wird. Damit hätten Fahrradtouristen über eine alte Bahntrasse eine gute Anbindung zur Müritzregion.

Die Kreisverwaltung Ostprignitz-Ruppin wollte das Projekt zwar nicht dem Land zur Förderung melden. Das Land hat ein spezielles Förderprojekt für das Sanieren und Neubauen von Radwegen aufgelegt, rund zehn Millionen Euro könnten davon nach Ostprignitz-Ruppin fließen, hofft der Landkreis. Allein der von Wittstock gewünschte Radweg zur Landesgrenze würde davon allerdings laut Vize-Landrat Werner Nüse (SPD) rund drei Millionen Euro verschlingen. Deshalb hatte der Kreis dieses Projekt von seiner Liste gestrichen, die beim Land zur Förderung eingereicht werden soll. Der Wirtschaftsausschuss des Kreistages OPR, der am Montag in Fehrbellin tagte, war jedoch anderer Meinung. Einstimmig sprachen sich die Mitglieder dafür aus, dass das Wittstocker Vorhaben auf der Liste bleiben soll. Jedoch solle die Stadt dafür sämtliche Eigenmittel übernehmen, das wären 20 Prozent der Gesamtkosten. Bei den anderen Projekten müssen die Gemeinden lediglich fünf Prozent der Kosten beisteuern. 80 Prozent übernimmt das Land, 15 Prozent der Landkreis.

Freude in Wittstock

„Das ist eine gute Nachricht, dass das Projekt auf der Förderliste bleibt“, freute sich am Dienstag Jürgen Paul. Der Chef des Tourismusvereines Wittstocker Land könnte sich vorstellen, dass die gut 15 Kilometer lange Trasse so ausgebaut wird, dass sie nicht allein von Radlern, sondern ebenfalls von Skatern genutzt werden kann. „Wir sehen beim Fläming-Skate, dass solche Angebote gut ankommen“, so Paul.

Ob das Wittstocker Wunsch-Projekt verwirklicht wird, ist aber offen. Schließlich müsste dazu das Land seine Gesamtförderung von Radwegen in Ostprignitz-Ruppin um drei Millionen Euro erhöhen – oder andere geplante Vorhaben in der Region streichen.

Mehrere Radwege sollen verlegt werden

Auf Vordermann gebracht werden sollen laut Kreis beispielsweise die Radwege zwischen Molchow und Neumühle, zwischen Dorf Zechlin und Rheinsberg sowie zwischen Walsleben und Kränzlin. Auch die Piste zwischen Lindow und Keller steht wegen Wurzelaufbrüchen auf dem Plan. Allerdings ist dieser Radweg zu schmal. Weil er sich direkt an der Landesstraße L 22 befindet, will sich der Kreis erst mit dem Landesstraßenbetrieb verständigen, bevor dort Arbeiten beginnen. Verlegt werden sollen zudem mehrere Radwege, wie der zwischen Werder und Gottberg sowie zwischen Netzeband und Katerbow.

Von Andreas Vogel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Ostprignitz-Ruppin

Sollte Rauchen im Auto verboten werden, wenn Kinder dabei sind?

57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg