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Obermühle: Steine stürzten aus der Fassade

Rheinsberg Obermühle: Steine stürzten aus der Fassade

An der Dachkante der Rheinsberger Obermühle klafft ein großes Loch: Steine sind weggebrochen. Ob der Eigentümer Sicherungsmaßnahmen für das verfallene Gebäude ergreifen muss, ist allerdings noch unklar. Nach einem Vor-Ort-Termin will die Bauaufsichtsbehörde des Landkreises darüber entscheiden.

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Die Plane soll die Obermühle vor Regen schützen. Direkt unter der Plane brachen Steine aus der Dachkante – in den Rhin.

Quelle: Herweg

Rheinsberg. Aus der Dachkante der verfallenen Rheinsberger Obermühle haben sich Steine gelöst. Sie stürzten auf das Rhin-Ufer und teilweise in das Wasser selbst. Nachdem der Landkreis am Montag über den Schaden benachrichtigt wurde, schickte er ein Anhörungsschreiben an den Eigentümer der Mühle. Ob der Eigentümer weitere Sicherungspflichten erfüllen oder der Gehweg vor der Obermühle möglicherweise gesperrt werden muss, konnte Kreissprecherin Britta Avantario am Dienstag nicht sagen. Das könne erst nach einem Vor-Ort-Termin entschieden werden.

Vor zwei Jahren hatte der Landkreis dem Besitzer der Immobilie ein Zwangsgeld angedroht, weil er das denkmalgeschützte Haus nicht ausreichend gegen Regen und Schnee gesichert hatte. Nach Gesprächen mit dem Besitzer war dieses Zwangsgeld jedoch ausgesetzt worden. „Die von der Bauaufsichtsbehörde festgelegten Maßnahmen zur unmittelbaren Gefahrenabwehr wurden vom Eigentümer ausgeführt“, teilte Avantario mit.

Eigentümer hat seine Pläne für die Obermühle nicht verwirklicht

Rheinsbergs Bürgermeister Jan-Pieter Rau bedauert, dass das in unmittelbarer Nähe zum Schloss liegende historische Gebäude so verfallen ist. Mehrmals hatten sich Interessenten für die Immobilie im Rathaus gemeldet. Rau leitete alle Kontaktdaten an den Berliner Eigentümer weiter. Dessen Ankündigung, die Obermühle für touristische Zwecke nutzen zu wollen, hatte sich nie konkretisiert.

Im Rathaus hatte man die Hoffnung, die Obermühle über das Aufstellen eines Bebauungsplanes für das Mühlentorquartier retten zu können. Schließlich können in einem solchen Plan auch Erhaltungspflichten festgeschrieben werden. Derzeit fehlen im Rathaus jedoch die Kapazitäten, einen solchen Plan auf den Weg zu bringen. Zudem kann es lange dauern, bis der Plan fertig ist. „Der Eigentümer kann sich auch in den B-Plan einbringen.“

Von Frauke Herweg

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