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Offen Türen in sanierten Wohnungen

Wusterhausen Offen Türen in sanierten Wohnungen

Beim Tag der offenen Tür in der Rudolf-Breitscheid-Straße 2 von Wusterhausen konnten am Sonnabend drei frisch sanierte Wohnungen besichtigt werden. Interessenten als Mieter ließen nicht lange auf sich warten.

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Annette Kleinke (l.) und Wusterhausens Bürgermeister Roman Blank empfingen die Besucher an der Haustür.

Quelle: Sandra Bels

Wusterhausen. Das Interesse an den neuen Wohnungen in der Rudolf-Breitscheid-Straße 2 von Wusterhausen war groß. Gleich um 10 Uhr waren Finn und seine Mutter zum Wohnblock gekommen. Sie leben derzeit in einer Zweiraumwohnung in der Nachbarschaft und wollen sich vergrößern, auch, weil Finns Mama ein Baby bekommt. Finn fühlte sich sichtlich wohl in der frisch sanierten Wohnung, die zur Besichtigung offen stand. Die Wusterhausener Wohnungsbaugesellschaft hatte für Sonnabendvormittag dazu eingeladen. Finn wusste schon ganz genau, wo später sein Bett und sein Schrank stehen sollen und wollte beides eigentlich gleich holen. „Wir müssen doch erst einen Mietvertrag haben“, sagte seine Mama.

Der kleine Mann und seine Mutter waren nicht die einzigen Interessenten, die den Tag der offenen Tür nutzten, um sich umzuschauen. Die Wohnungsbaugesellschaft hat in dem Wohnblock aus einer Vier-Zimmer-Wohnung eine Dreiraumwohnung gemacht. Die Zimmer sind größer als vorher und es gibt ein ganz neues Bad und eine große Küche. Mehr als 70 Quadratmeter hat so eine Wohnung. Drei gibt es davon momentan. Jetzt will der Vermieter auf der anderen Seite des Wohnblocks weiter machen. Dort soll genau das gleiche passieren. Wie die Wohnungen einmal ausgesehen haben, dass konnte man sich im oberen Stockwerk anschauen. Die dortige Wohnung ist leer und dort beginnen die nächsten Sanierungsarbeiten.

„Es wurde eine Strangsanierung von drei übereinander liegenden Wohnungen durchgeführt“, erklärte die Chefin der Wusterhausener Wohnungsbaugesellschaft Annette Kleinke. Dabei ist gleichzeitig der Zuschnitt der Wohnungen geändert worden. Aus vier Räumen wurden drei. Das frühere Bad ist jetzt ein ansprechender Hauswirtschaftsraum, in dem auch die Waschmaschine und der Trockner untergebracht werden können. Das neue Badezimmer hat sowohl Dusche als auch Badewanne. Das ehemalige Kinderzimmer wurde in den sanierten Wohnungen in eine Küche umgewandelt. Die Wohnungen sind renoviert und mit Fliesen und Laminat ausgestattet worden. 80 000 Euro wurden investiert. „Sie sind sofort bezugsfähig“, so Annette Kleinke. Interessenten – gleich mehr als drei – ließen nicht lange auf sich warten.

Die Kaltmiete schlägt monatlich mit 377,42 Euro zu Buche. Die Heiz- und Nebenkosten betragen inklusive der Antennengebühr 173 Euro. All diese Zahlen fanden sich auf einem Informationsblatt, dass sich jeder Besucher mitnehmen konnte. Annette Kleinke erklärte auch, dass sich die Wohnungsbaugesellschaft von der Contractingfirma getrennt hat. Dabei übernimmt ein Energielieferant die Versorgung einer Liegenschaft mit der benötigten Energie. Seit 2015 betreibt der Wusterhausener Vermieter die Heizungsanlagen selbst. Grund dafür ist, die Heizkosten zu senken. Die Beschaffung des Erdgases war deshalb auch im vergangenen Jahr europaweit ausgeschrieben worden, war bei der Besichtigung zu erfahren. „In den nächsten Jahren ist deshalb auch mit weiteren Einsparungen bei den Heizkosten zu rechnen“, prognostizierte die Geschäftsführerin.

Sie erklärte zudem, dass im vergangenen Jahr auf dem Hof des Wohnblocks in der Rudolf-Breitscheid-Straße auch eine Stellfläche für Pkw geschaffen wurde, um die Gegend noch attraktiver für neue Mieter zu machen. „So können sie künftig direkt vor ihrer Haustür parken“, sagt Annette Kleinke.

Von Sandra Bels

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