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„Offene Kirche“ in Kyritz

Ehrenamtsprojekt beendet „Offene Kirche“ in Kyritz

Das Pilotprojekt „Gemeinde gemeinsam gestalten – Ehrenamt im ländlichen Raum“ findet am Freitag in Pritzwalk seinen Abschluss. Es wurde initiiert von der evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg. Fünf Projekte, die von Ehrenamtlern getragen werden, entstanden dabei. Darunter ist jeweils ein Projekt in Kyritz und Dreetz.

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Im Herbst gab es in Kyritz ein Seminar zu dem Thema.

Quelle: Beckmann

Kyritz. Das Pilotprojekt „Gemeinde gemeinsam gestalten – Ehrenamt im ländlichen Raum“ der evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg findet am Freitagnachmittag in Pritzwalk seinen Abschluss. Zum Gottesdienst in der Sankt-Nikolai-Kirche wird Generalsuperintendentin Heilgard Asmus erwartet. Beginn ist um 16 Uhr.

Im September 2015 begannen 16 Projektteilnehmer mit der praktischen Umsetzung eines ehrenamtlichen Vorhabens in den Kirchenkreisen Kyritz-Wusterhausen und Prignitz. In Kyritz und Dreetz wurde jeweils ein Projekt auf die Beine gestellt. In der Knatterstadt möchten Ehrenamtliche die „Offene Kirche“ ermöglichen. Am besten täglich sollen in der Sankt-Marien-Kirche unangemeldete Besucher willkommen sein. Innerhalb des Projektes haben die Teilnehmer festgestellt, welcher Kraftakt sich für die Beteiligten dahinter verbirgt. Ohne Ehrenamtliche läuft dabei nämlich so gut wie nichts.

Patenschaft für Demenzkranke in Dreetz

Sie sind auch im zweiten Projekt des Kirchenkreises Kyritz-Wusterhausen gefragt. Es ist in Dreetz zu finden. Dort will ein Netz aus Engagierten demenzkranken Menschen in Patenschaften Zeit schenken. Das Projektteam arbeitet dafür eng mit dem Seniorenzentrum der Diakonie zusammen. Ziel ist es, Wissen über Demenz zu vermitteln und die erkrankten Menschen in die Struktur des Dorfes mit einzubinden.

Alle Ideen leben vom ehrenamtlichen Engagement und brauchen auch eine gute Planung. Das haben die Projektteilnehmer festgestellt. Lena Knäpple, Studienleiterin für Ehrenamt beim Amt für kirchliche Dienste in Berlin, sagt: „Ehrenamtliche sind der Schatz der Kirche.“ Ihnen seien in diesem ersten Projektdurchgang vom Amt für kirchliche Dienste Seminare und passgenaue Unterstützung angeboten worden. Projekte gibt es auch in Wittenberge, Pritzwalk und Bad Wilsnack. Alle Teilnehmer haben sich in den vergangenen Monaten zu zertifizierten Ehrenamtskoordinatoren weitergebildet, unterstützen und ermutigen sich gegenseitig und können bei Problemen jederzeit auf Beratungsangebote zurückgreifen.

Die Umsetzung der fünf Ideen sei nicht immer leicht gewesen. Das gelte auch für die Fortführung, so Lena Knäpple. „Es gab und gibt Hindernisse und Tiefs zu überwinden, zum Beispiel dann, wenn sich im ersten Anlauf keine Ehrenamtlichen finden“, fügt sie an. Dort sieht sie die Stärken von „Gemeinde gemeinsam gestalten“. Es soll nach den Erfahrungen der ersten Runde in den Kirchenkreisen Senftenberg-Spremberg und Niederlausitz weitergeführt werden.

Von Sandra Bels

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