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Offene Ohren für Lesenachwuchs in Wittstock

Freiwilliges Jahr in der Bibliothek Offene Ohren für Lesenachwuchs in Wittstock

Stuart Hubert ist im freiwilligen sozialen Jahr (FSJ) in der Wittstocker Bibliothek im Kontor tätig. Der 18-jährige Abiturient aus Neuruppin setzte sich unter fünf Bewerbern durch. Dabei ist das Lesen von Büchern gar nicht so sehr sein Ding.

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Stuart Hubert setzt die Reihe des Freiwilligendienstes bei Bibliotheksleiterin Georgia Arndt fort.

Quelle: Christamaria Ruch

Wittstock. Die Wittstocker Kinder- und Jugendbibliothek gehört für Stuart Hubert ein Jahr lang zum beruflichen Lebensmittelpunkt. Der 18-jährige Abiturient aus Neuruppin ist seit Anfang September in der Wittstocker Bibliothek im Kontor im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) eingesetzt (die MAZ berichtete). Er setzte sich unter fünf Bewerbern durch. Das FSJ in der Bibliothek wird zum dritten Mal angeboten.

Am Montag stand Stuart Hubert beim Pressegespräch im Rathaus der Stadt Rede und Antwort zu seiner Person und Motivation für dieses Einsatzgebiet. „Ich möchte vor allem eine attraktive und sinnvolle Freizeitbeschäftigung für die Kinder und Jugendlichen bieten und zum Bezugspunkt für die jungen Besucher werden“, sagte er. Denn im Nachmittagsbereich steht er den zumeist zehn bis zwölf Jahre alten Gästen zur Seite. Dabei konnte er bereits erste Kontakte knüpfen und Vertrauen aufbauen. Regelmäßig dienstags bis freitags von 14 bis 17 Uhr bietet der junge Mann in der Kinder- und Jugendbibliothek Aktivitäten an. „Ich möchte eine Ebene als Freund entwickeln und auch bei Problemen zur Seite stehen.“ Georgia Arndt als Leiterin der Einrichtung sagt: „Es ist gut, wenn junge Mitarbeiter dem Nachwuchs Leseempfehlungen geben und dabei auch ihre eigenen Ideen einbringen.“ Dabei stehen vor allem kreative Spiele, Bastelangebote sowie Leseempfehlungen auf dem Programm. Stuart Hubert kann beim seiner FSJ-Tätigkeit auf Praxisbezug aufbauen, den er in einem Jugendklub seiner Heimatstadt Neuruppin sammelte.

Stuart Hubert: „Bevorzuge die modernen Medien“

Mit Blick auf eigene Interessen räumte Stuart Hubert ein, dass Lesen dabei gar nicht so sehr dazu gehört. „Bücher lese ich wenig, aber die modernen Medien bevorzuge ich“, sagte er. Darüber hinaus möchte er in den kommenden Monaten ein eigenes Profil bei seiner Tätigkeit entwickeln. Wie es anschließend dann beruflich für ihn weiter geht, weiß er zum heutigen Zeitpunkt noch nicht. „Dafür ist das FSJ auch gedacht, um sich während dieser Zeit beruflich zu orientieren“, so Bürgermeister Jörg Gehrmann. Und Georgia Arndt: „Es gibt nur drei Bibliotheken im Land, in denen das FSJ angeboten wird. Das ist eine schöne Variante, um bei Kindern und Jugendlichen Präsenz zu zeigen.“ Denn: „Junge Leute entwickeln einen anderen Blickwinkel zu den jungen Lesern.“ Vor allem geht es Arndt darum, dass „eine Stetigkeit in den Angeboten im Nachmittagsbereich der Bibliothek bei wechselndem FSJ-Personal gewährt wird.“

Von Christamaria Ruch

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