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Ostprignitz-Ruppin Offene Schule in Fehrbellin
Lokales Ostprignitz-Ruppin Offene Schule in Fehrbellin
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00:24 20.01.2016
In der Schülerküche gibt es grüne Smoothies und Pizza. Quelle: Regine Buddeke
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Fehrbellin

Laura-Maria und Maria haben gut zu tun. Die beiden Zehntklässlerinnen führen am Sonnabend die interessierten Eltern und deren Sprösslinge durch ihre Schule. Gemeinsam mit ihren Mitschülern haben sie den Tag der offenen Tür gut vorbereitet – gleich am Eingang stehen lustige handgemalte Wegweiser. „Herr Fuhrmann – sehen Sie seine physikalischen Experimente“, wirbt eines wie ein Zirkus-Plakat.

174 Schüler, die zum Teil auch 50 Kilometer Anfahrt nicht scheuen, besuchen derzeit die Fehrbelliner Schule am Rhin – im Ganztagsbetrieb können hier alle Schulabschlüsse bis hin zur Berechtigung zum anschließenden Besuch des Gymnasiums erworben werden. An drei Tagen geht der Tag bis 15.05 Uhr, an zweien bis 12.50 Uhr – dazu gehören Hausaufgabenbetreuung und der Besuch von einer oder mehreren der vielen angebotenen AG’s wie Schach, Kochen, Schülerband, Theater, Kegeln, Handarbeit.

Die gemütliche Chill-Ecke. Quelle: Regine Buddeke

„Ich bin früher selber hier zur Schule gegangen“, sagt Manja Engel, die mit Sohn Lion gerade die liebevoll gestalteten Fachkabinette durchstreift. „Er wird nach der sechsten Klasse definitiv hierhergehen.“ Schon weil er hier die Fachoberschulreife erlangen kann. Auch das Ganztagskonzept und die vielen Angebote überzeugen die Fehrbellinerin. „Und außerdem ist er dann nicht auf den Bus angewiesen“, sagt sie, während Lion sich gerade von Benjamin das Wühlmaus-Puzzle erklären lässt. Aus dem selbstgesammelten Eulen-Gewölle haben die Schüler die von den Eulen nichtverdauten Knöchelchen herausgesammelt und in mühevoller Kleinarbeit zu einer Skelettübersicht der Wühlmaus zusammengesetzt. Biolehrer Michael König verweist auf einen externen Lehrort der Schule: die Naturstation im Haus am Fährdamm. Auch in den anderen Räumen mühen sich Schüler und Pädagogen, ihre Schule bestmöglich darzustellen – auch kulinarisch.

„Wir haben uns auch andere Schulen angeschaut, werden aber immer sicherer, dass es diese Schule wird“, sagt Aline Friedrichsdorf, die mit vielen Lehrern und Schülern gesprochen hat. „Wir sind positiv überrascht“, sagt sie, bevor sie im Chill-Bereich der Sozialräume, einer in Eigenregie umgebauten Hausmeisterwohnung, versinkt.

Von Regine Buddeke

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