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Offline und stromlos im Urlaub gefangen

Wittstock Offline und stromlos im Urlaub gefangen

Bei leckerer Erdbeertorte lauschten die Besucher des 75. Literaturcafés in der Wittstocker Bibliothek am Mittwoch humorvoller Urlaubs- und Reiseliteratur. Leiterin Georgia Arndt präsentierte ihrem Publikum Romane zum Schmunzeln, die Neugierig auf mehr machten.

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Das Publikum ließ es sich zur Lesung schmecken.

Quelle: Christian Bark

Wittstock. Einen kleinen literarischen Vorgeschmack auf die Urlaubs- und Reisezeit gab Bibliotheksleiterin Georgia Arndt ihren Zuhörern schon am Mittwochnachmittag. Thema des 75. Literaturcafés war „Urlaub - in der kleinen Pension oder im Hotel?“. Entsprechende Literatur hielt sie wieder für ihr Publikum bereit. „Was zum Lachen und Amüsieren“, wie sie betonte.

Zu den Stammgästen der Veranstaltungsreihe gehört auch die Wittstockerin Brigitte Olschak. „Frau Arndt macht das immer so toll“, sagte sie. Sie schätze ein solch buntes Programm. Und nicht zu vergessen, die selbstgebackene Erdbeertorte, die sich die Literaturcafébesucher an diesem Nachmittag schmecken ließen – dazu gab es ein Tässchen Kaffee und dann legte Georgia Arndt auch schon los.

Erstmal Ferienwohnung putzen

Im Buch „Hummeldumm“ von Tommy Jaud ging es um ein Pärchen, das seinen Urlaub in Namibia verbrachte. Dumm nur, dass der Protagonist kein Adapterteil für sein Handystromkabel dabei hatte, musste er doch in der fernen Heimat noch ein wichtiges Kaufgeschäft abschließen. So grämte sich dieser offline und stromlos im Hotelzimmer, während seine Freundin sorglos am Pool lag.

Georgia Arndt gab Buchtipps

Georgia Arndt gab Buchtipps.

Quelle: Christian Bark

So manchem Zuhörer kamen die Beschreibungen eines typischen Gästezimmers in Evelyn Sanders Roman „Muss ich denn schon wieder verreisen“ bekannt vor. Entsprechend amüsierte sich das Publikum über den Umstand, dass der Schrank darin nurmehr zwei Bügel für die zwei Kleidungsstücke des Gastes bot, Omas altes Eichenbett viel zu hart war und die Hausherrin morgens an den Staubsauger musste, der im Zimmer gelagert war. Geschmunzelt wurde auch über die Häkeldeckchen, die die Oma im Buch von Volker Klüpfel und Michael Kobr „In der ersten Reihe sieht man Meer“ in der Ferienwohnung während des Italienurlaubs auslegte. Während die Mutter die gesamte Wohnung erstmal putzen wollte. Ausschlaggebend für das Thema der Lesung war laut Georgia Arndt aber Paul Theroux’ „Hotel Honolulu“ in dem der Hotelbesitzer sein Haus als „Altar der Intimität“ seiner Gäste bezeichnete.

Das nächste Literaturcafé findet am Mittwoch, 13. September, zum Thema „Der Haushalt von Katharina von Bora und Martin Luther“ statt.

Von Christian Bark

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