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Oldiebasar: Sonntag erstmals kein Verkaufstag

Wulkow Oldiebasar: Sonntag erstmals kein Verkaufstag

Mehrere Male ist der Neuruppiner Oldiebasar schon umgezogen. Nach einer erfolgreichen Premiere in Wulkow wird der Teilemarkt auch am ersten Novemberwochenende wieder dort stattfinden. Anders als in früheren Jahren schließt der vermutlich größte ostdeutsche Oldtimer- und Teilemarkt schon am Sonnabend. Der Sonntag ist kein Verkaufstag mehr.

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Monika Goldschmidt, Ralf Perschnick und Marc Herzog bereiten den Platz für den Markt vor. Quelle: Peter Geisler

Wulkow. Die ersten Händler bekommen die besten Plätze. „Der erste steht direkt am Tor“, sagt Monika Goldschmidt, die Chefin der Entwicklungs- und Arbeitsfördergesellschaft Neuruppin (EAN). „Danach wird eingereiht, so wie man kommt.“ Erfahrene Händler, die beim Neuruppiner Oldie- und Teilemarkt einen guten Platz erwischen wollen, kommen deshalb früh – schon am Donnerstag.

Am ersten Novemberwochenende werden sich wieder Fans, Sammler und Experten alter Technik zum Neuruppiner Oldiebasar treffen. Etwa 650 Händler waren im vergangenen Jahr zum wohl größten ostdeutschen Oldtimer- und Teilemarkt gekommen. Monika Goldschmidt wagt derzeit keine Prognose, wie viele Händler in diesem Jahr ihre Schätze anbieten werden. Die offizielle Frist für eine Online-Anmeldung ist zwar schon abgelaufen. Doch viele Anbieter melden sich erst unmittelbar vorher. „Im vergangenen Jahr hatten wir 150 Onlineanmeldungen, am Ende waren es dann 650 Händler.“

Nach einer erfolgreichen Premiere in Wulkow wird der Markt auch in diesem Jahr wieder dort stattfinden. 20 Hektar Wiesenflächen kann die EAN dort für die Händler und ihre Kunden herrichten. Deutlich mehr als an früheren Veranstaltungsorten. Anders als in den vergangenen Jahren wird der Sonntag allerdings kein Markttag mehr sein. „Das hat sich einfach nicht gelohnt“, sagt Monika Goldschmidt. Erstmals müssen alle Händler ihren Platz bis um zehn Uhr am Sonntag geräumt haben.

Nicht nur Experten und Sammler, auch tausende Schaulustige lockt der Markt an. Die EAN versucht, den Verkehr sternförmig nach Wulkow zu lenken – ab Herzberg, Radensleben, Kremmen, Wittstock und Neuruppin-Süd. Anträge auf entsprechende Schilder sind gestellt. Auf weitere Hinweise an der Autobahn hat Monika Goldschmidt verzichtet. Einen Antrag dafür hätte sie lange vorher stellen müssen. „Da hatte ich den Mietvertrag noch gar nicht“, sagt sie. Monika Goldschmidt hofft, dass der Anreiseverkehr ähnlich problemlos läuft wie 2015. „Da hatten wir null Stau.“

Wie in früheren Jahren auch müssen sich die Händler selbst um eine Stromversorgung kümmern. Nicht alle Imbissbetreiber waren glücklich darüber. Dennoch hat die EAN wieder mehr als 20 unter Vertrag genommen. „Im Juli waren die Verträge unterzeichnet.“

Etwa 100 Leute sorgen als Einweiser, Kassierer oder Zettelverteiler für den reibungslosen Marktablauf. „Wir haben da sehr gute Erfahrungen mit Schülern gemacht“, sagt Monika Goldschmidt. Unter den Helfern sind deshalb in diesem Jahr etwa 30 bis 40 Schüler der Evangelischen Schule, „die ein wenig Abi-Geld verdienen“.

Termine: Der Oldiebasar beginnt am Freitag, 4. November, um 7 Uhr, und endet am Sonnabend, 5. November, um 18 Uhr. Der Weg zur Marktfläche am Wuthenower Weg in Wulkow ist ausgeschildert.

Von Frauke Herweg

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