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Ostprignitz-Ruppin Neuruppin: Demokratie am Omnibus
Lokales Ostprignitz-Ruppin Neuruppin: Demokratie am Omnibus
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15:32 12.10.2015
Werner Küppers und Johanna Hofmann werben für das Volksbegehren gegen Massentierhaltung. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Seit Montag macht der „Omnibus für direkte Demokratie“ in Neuruppin halt. Die gleichnamige Bürgerinitiative wirbt für eine größere Einflussnahme der Menschen auf die Politik. Aktuell geht es den Initiatoren um ein Volksbegehren gegen Massentierhaltung im Land Brandenburg. „Tiere sind Lebewesen und keine Maschinen“, sagt Werner Küppers, der seit 15 Jahren mit dem Bus unterwegs ist. Das Grundwasser im Bereich der Ställe werde belastet, die Nachbarn durch Gestank belästigt. Zudem entstünden durch die Behandlung der Tiere mit Antibiotika zunehmend Resistenzen. „Nur eine bäuerliche Landwirtschaft wird die Ernährung der Weltbevölkerung sicherstellen“, glaubt Küppers, „nicht die Agrarindustrie.“

Anders als in anderen Bundesländern sei die Unterstützung des Anliegens in Brandenburg nur direkt im Amt oder per Briefunterlagen möglich. „Diese hohe Hürde ist absurd“, sagt Küppers. Trotzdem – oder gerade deswegen – tingelt er fünf Wochen lang mit dem schneeweißen Bus durchs Land und hilft den Interessierten gemeinsam mit seinen Kolleginnen dabei, die Brief­abstimmungsunterlagen anzufordern. „Bis zum 14. Januar müssen 80 000 gültige Unterschriften zusammenkommen“, sagt Küppers.

Hinweis:

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Von Mischa Karth

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