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Ostprignitz-Ruppin Online-Petition zum Thema Wolf jetzt aktiv
Lokales Ostprignitz-Ruppin Online-Petition zum Thema Wolf jetzt aktiv
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00:19 05.01.2018
Bejagen oder nicht? Wolfsichtungen gab es unter anderem im Naturpark Stechlin, wo diese Aufnahme gelang. Quelle: Robert Franck
Damelack

Eine bereits im September an den Bundestag gerichtete Online-Petition zum Thema „Wolfsregulierung“ ist jetzt freigegeben. „Wir brauchen bis zum 31. Januar 50 000 Unterschriften, damit der Bundestag gezwungen ist, sich dazu zu äußern“, teilt Mario Borchert als Initiator mit. Der Damelacker (Gemeinde Breddin, Landkreis Ostprignitz-Ruppin) war Einzelkandidat zur Bundestagswahl und konzentrierte sich allein auf das Wolfsproblem im Land. Die jüngst vom Brandenburger Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger (SPD) verabschiedete sogenannte Wolfsverordnung hält Borchert von seinem Vorhaben nicht lange nicht ab, da sie ihm nicht weit genug reiche.

Wolf soll als jagdbare Wildart dem Jagdrecht unterliegen

Borcherts „Petition 73550“, mit der die Aufnahme des Tieres in das Jagdgesetz gefordert wird, ist im Internet unter https://epetitionen.bundestag.de unter der Stichwortsuche „Wolf“ zu finden.

Mario Borchert ist parteilos, trat zur Bundestagswahl „für praktische Vernunft“ an. Quelle: Matthias Anke

Inhaltlich heißt es: „1.: Der Bundestag möge beschließen, dass die Tierart Wolf in das Bundesjagdgesetz (BJagdG) aufgenommen wird und gemäß § 2 Abs.1. BJagdG als jagdbare Wildart dem Jagdrecht unterliegt. 2.: Der Bundestag möge beschließen, dass der zuständige Fachausschuss ein Gutachten zum günstigen Erhaltungszustand der Wildart Wolf beauftragt, welches die Wolfsbestände der Bundesländer Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern populationsübergreifend wildbiologisch beurteilt.“

Eine ausführliche fachliche Begründung ist Bestandteil der Petition. „Bitte helfen Sie mit, eine fachlich fundierte Grundlage zur Wolfsregulierung einzufordern“, so Mario Borchert: „Helfen Sie mit, den politischen Handlungsnotstand zu durchbrechen und von Interessenverbänden verbreitete Halbwahrheiten zu entlarven!“

Von Matthias Anke

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