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Orgel und Trompete erklangen beim Konzert

Heiligengrabe Orgel und Trompete erklangen beim Konzert

Seit elf Jahren spielen Uwe Komischke und Thorsten Pech bei den Sommerkonzerten in Heiligengrabe. Dabei setzen sie Trompete und Jagdhorn mit der David-Baumann-Orgel eindrucksvoll in Szene. Überwiegend setzen die Künstler geistliche Impulse. Doch nun überraschten sie das Publikum mit einem heiteren Konzertprogramm.

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Brillantes Zusammenspiel: Thorsten Pech an der Orgel und Uwe Komischke mit dem Jadghorn.

Quelle: Christamaria Ruch

Heiligengrabe. Die gut 60 Besucher erlebten am Sonnabend in der Stiftskirche in Heiligengrabe ein Konzert mit „sommerlich heiterem Charakter.“ So umschrieb der Konzertorganist Thorsten Pech die Programmauswahl.

Gemeinsam mit Uwe Komischke an Trompete und Jagdhorn fing er die gelöste Sommeratmosphäre ein. Unter dem Titel „Herzlich tut mich erfreuen…“ erklang Musik aus mehreren Jahrhunderten. Das Publikum konnte dabei auch die gerade fertig restaurierten Deckenmalereien bewundern.

Bereits seit elf Jahren gastieren Komischke und Pech alljährlich bei den Sommerkonzerten in Heiligengrabe. „Wir sind bestrebt, immer ein neues Programm anzubieten“, so Thorsten Pech.

Auf ihrer Sommertour durch mehrere Bundesländer spielen sie innerhalb von 14 Tagen 40 verschiedene Orgelstücke und 42 für Trompete. „Jeder Konzertabend umfasst etwa neun bis elf Werke“, sagte Pech. „Mitunter engt die Orgel die Stückeauswahl ein“, sagte er. Dies liegt daran, dass der Tastenumfang der Orgeln in jeder Epoche anders ausgelegt war. Auf der David-Baumann-Orgel in der Stiftskirche können vor allem Werke aus dem 19. Jahrhundert gut zu Gehör gebracht werden.

Das Publikum konnte beim Konzert  die gerade fertig restaurierten Deckenmalereien bewundern

Das Publikum konnte beim Konzert die gerade fertig restaurierten Deckenmalereien bewundern.

Quelle: Christamaria Ruch

Der Musiker Claude Gervaise lebte im 16. Jahrhundert in Frankreich und erlangte mit seinen volkstümlichen Tänzen eine große Fangemeinde. Diese Popularität der sieben Tänze aus „Livres de danceries“ ist bis heute ungebrochen. Schon dort zeigten die beiden Künstler ihr brillantes Zusammenspiel. Mit „Der Morgen und der Abend“ führte Thorsten Pech ein Stück für Hornwerk von Leopold Mozart auf. Darunter ist eine Freiluftorgel zu verstehen, die vor allem im Mittelalter in spezielle Horntürme eingebaut wurden und Signalfunktionen übernahmen.

Uwe Komischke setzte dann bei „Cantilene“ von Alexandre Guilmant (1837 bis 1911) den weichen Klang vom Jagdhorn (Corno da caccia) eindrucksvoll in Szene. „Das Instrument ist klanglich dynamisch und variantenreich“, so Komischke. Am Ende erklang mit „In the Higland“ eine Komposition von Thorsten Pech. Diese Fantasie über schottische Hochlandgesänge beinhaltete auch „Calon Lan“, die heimliche Nationalhymne der Schotten.

Von Christamaria Ruch

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