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Ortsbeirat drängt auf eine Lösung

Blesendorf Ortsbeirat drängt auf eine Lösung

Der unerklärliche Wasserverlust im Dorfteich in Blesendorf bleibt weiterhin ein Problem. Ein Gutachten ist zwar in Auftrag gegeben, aber noch nicht erstellt. Der Ortsbeirat drängt auf eine Lösung.

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Der Dorfteich in Blesendorf ist auch bei Besuchern beliebt. Aber er hat ein Problem: Er verliert Wasser.

Quelle: Björn Wagener

Blesendorf. Der Dorfteich in Blesendorf verliert weiter Wasser. Bisher weiß niemand, warum. Der Ortsbeirat drängte in seiner Sitzung Montagabend auf eine Lösung. Ortsvorsteher Wolfram Hlouschek möchte die Dinge endlich voranbringen. „Es ist ja schließlich mehr als ein bloßer Teich“, sagt er. Der Uferbereich ist ansprechend hergerichtet. Es gibt einen Steg, Sitzbänke und einen Pavillon. Bei Einwohnern und Besuchern sei der Teich beliebt. Bis 2010 gab es regelmäßig Schwimmschuhmeisterschaften.

Um den Grund für den Wasserverlust zu ergründen, würde die Gemeinde sogar ein Gutachten in Auftrag geben. Die Kosten dafür sind sogar im Haushalt für dieses Jahr enthalten. Erstellen würde es das Ingenieurbüro Ellmann/Schulze aus Sieversdorf.

Nicht vorschnell Kosten verursachen

Doch Holger Ellmann, Diplom-Ingenieur für Wasserbau, will nicht vorschnell Kosten verursachen. Denn würde ein Gutachten tatsächlich erstellt, müsste es auch bezahlt werden, unabhängig davon, ob es einen Grund für den Wasserverlust angeben kann oder nicht. Deshalb habe sich Ellmann zunächst einmal gemeinsam mit Arno Beck vom Bauamt vor Ort umgesehen und festgelegt, dass die Zu- und Abläufe freigelegt werden sollen, was inzwischen geschehen sei. Weitere Absprachen mit dem Wasser- und Bodenverband sollen folgen. Erst dann soll entschieden werden, ob ein Gutachten nötig ist. Die Vorarbeiten würden nicht in Rechnung gestellt. „Das ist meine soziale Ader“, sagt Ellmann.

Der Teich dient der Feuerwehr zudem als Löschwasserentnahmestelle. Angewiesen sei man auf ihn aber nicht, wie Gemeindebrandmeister Mathias Jennrich sagt. „Es ist schön, dass er da ist. Wir nutzen ihn, aber es gibt vor Ort auch genügend andere Entnahmestellen.“

Von Björn Wagener

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